14. Parkstraße 5
Denkmalwertbegründung
Villa der Gründerzeit
Bei dem Gebäude handelt es sich um eine zweigeschossige, neubarocke Villa mit schiefergedecktem Mansarddach. Das Backsteingebäude weist eine reiche Stuckgliederung auf. Die Hauptfassade gliedert sich in drei Achsen, die beiden linken in risalitartigem Vorbau, die rechte als Zwillingsachse. Von außen erkennbar sind die schön gegliederten Fenster an der Straßenfront sowie die massive, geschnitzte Eingangstür. Im gleichen Material und Farbton gehalten ist die gesamte Treppenanlage vom Erdgeschoß bis hinauf ins Dachgeschoß. Diese Treppen prägen besonders den Charakter dieser alten Villa, ebenso die alten Türen und Türfüllungen. Erhaltenswert ist auch das Fenster im Treppenhaus, das sich über alle Stockwerke hinzieht und noch die alte Verglasung besitzt.
Wie um die Jahrhundertwende üblich, befindet sich in den Salons im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß eine reiche Stuckverzierung. Das Gebäude Parkstr.5 ist eine der am besten erhaltenen Villen der Jahrhundertwende. Dies bezieht sich sowohl auf die Front als auch auf den Innenausbau, der bis auf wenige modernisierende Einrichtungen noch den Zustand zur Zeit der Erbauung widerspiegelt. Dies gilt vor allem für das Treppenhaus und die Salons, während die übrigen Räume ohne Verzierung blieben.
Besonders eingetragene Innenteile: Haustür, Treppenanlage, Türrahmen und -füllungen im ersten Obergeschoß, das Fenster im Treppenhaus, Fenster der Fassade sowie Deckenstuck im Flur des Erdgeschosses sowie des ersten Obergeschosses.