106. Hochstraße 32
Denkmalwertbegründung
Bei dem Gebäude Hochstraße 32 handelt es sich um ein zweigeschossiges nachklassizistisches Bürgerhaus um 1880, das traufenständig mit schiefergedecktem Satteldach ist. Hier handelt es sich um den Typ eines fünfachsigen Hauses mit Mitteleingang über doppelläufiger Freitreppe, die um drei Achsen nach rechts erweitert ist. Das Erdgeschoß ist in Bänderputz gehalten mit einem umlaufenden Gurtgesims. Die Obergeschoßfenster sind mit geprägten Markisenverkleidungen aus Blech versehen. Das Kranzgesims am rechten Giebel ist durchlaufend und links verkröpft. Der Grund- und Aufriß des Gebäudes ist nahezu unverändert erhalten geblieben. Im Inneren sind an Decken, Türen, Fenstern und Öfen kunsthistorische bedeutende Schmuckformen vorzufinden. Das Gebäude befand sich früher im Besitz der Familie Assmann, die einen wesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Aufstieg Lüdenscheids hatte. Das Gebäude stellt einen der wenigen stadtbaugeschichtlichen Hinweise auf die ursprünglichen Verhältnisse der Hauptstraßenverläufe der Stadt dar.
Das Baudenkmal an der Hochstraße befindet sich in Privatbesitz. Der Eintrag in die Denkmalliste der Stadt Lüdenscheid erfolgte am 25. September 1990 unter der laufenden Nummer 106.