Invasive Arten
Invasive Arten (Neobiota) sind gebietsfremde Pflanzen, Tiere oder Mikroorganismen, die durch menschliches Handeln (absichtlich oder unabsichtlich) in neue Lebensräume gelangen.
Sie etablieren sich und beeinflussen die heimische biologische Vielfalt, Ökosysteme oder die Wirtschaft negativ, durch ihre schnelle, unkontrollierte Ausbreitung. Invasive Arten treten mit einheimischen Arten in Konkurrenz um Lebensraum und Ressourcen, auch übertragen sie Krankheiten. In ihrem neuen Lebensraum fehlen oft natürliche Regulationsmechanismen, was eine unkontrollierte Vermehrung ermöglicht.
Viele invasive Arten sind harmlos für den Menschen. Aber es gibt auch besonders giftige oder gefährlich Arten, wie z.B. der Riesenbärenklau (Verbrennungen) oder die Ambrosia (Allergien).
Laut Bundesamt für Naturschutz (BfN) gibt es in Deutschland rund 930 gebietsfremde Arten, die inzwischen dauerhaft etabliert sind. Damit es nicht noch mehr werden, ist bei neu auftretenden Arten ist ein schnelles Handeln durch Prävention und Beseitigung nötig, um effektiv Schäden zu verhindert. Bei den weit verbreiteten Arten steht die Kontrolle im Vordergrund.
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