Jakobskreuzkraut
Das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) ist eine hochgiftige Pflanze, die in unserer Region zunehmend vorkommt. Die darin enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide (PA) können bei Aufnahme insbesondere bei Weidetieren wie Pferden, Rindern und Schafen schwere Leberschäden verursachen und sind deshalb eine ernsthafte Gefahr für Weideflächen. Auch Menschen sind indirekt betroffen, etwa durch den Verzehr von belastetem Honig oder Heilkräutern. Die Giftstoffe reichern sich im Körper an und führen langfristig zu chronischen Erkrankungen, die in vielen Fällen tödlich verlaufen können. Da die Pflanze sich vor allem auf Weiden und Grünland ausbreitet, ist der Schutz von Nutztieren ein wichtiger Grund für die Bekämpfung.
Wie kann das Jakobskreuzkraut bekämpft werden?
Frühzeitiges Entfernen der Pflanzen, idealerweise vor der Samenbildung.
Mechanisches Ausreißen oder Ausgraben – dabei Schutzkleidung tragen.
Vermeidung von Verfütterung belasteten Futters, insbesondere Heu und Silage.
Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, entsprechende Maßnahmen auf privaten Flächen umzusetzen, um Mensch und Tier bestmöglich zu schützen.