Baulöcher, Absperrungen und Asphaltflicken: Seit Anfang Juni gibt’s auf der Friedrichstraße zwischen der Ecke Knapper Straße und der Einmündung zur Martin-Niemöller-Straße kein Durchkommen mehr. Großbaustelle. Davon ausgenommen sind lediglich Fußgänger. Seit Wochen wird hier in offener Tiefbauweise gearbeitet, um die veralteten Gas- und Wasserleitungen auszutauschen und die Hausanschlüsse umzubinden bzw. zu erneuern.
Jetzt ist ein Ende in Sicht für den gerade einmal rund 200 Meter langen Abschnitt, dessen Vollsperrung große Auswirkungen auf Verkehr, Einzelhandel, Gastronomie und Ärzte hat. Nach den für die dritte August-Woche vorgesehenen Asphaltierungsarbeiten soll die vordere Friedrichstraße am 24. August „wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben werden“, teilt die Enervie Vernetzt GmbH mit. Das bedeutet: Schluss mit der großräumigen Umleitung. Und die aktuell gesperrten Parkflächen an der Knapper Straße stehen dann auch wieder zur Verfügung.
Nächste Tiefbauarbeiten in drei Abschnitten
Gleichzeitig beginnen am 24. August die Tiefbauarbeiten auf dem nächsten Teilstück der Friedrichstraße. Denn auch zwischen der Martin-Niemöller-Straße und der Einmündung zur Herderstraße müssen die in die Jahre gekommenen Gas- und Wasserleitungen mitsamt der Hausanschlüsse erneuert werden. Dafür sind drei aufeinanderfolgende Bauabschnitte vorgesehen, die nacheinander abgearbeitet und jeweils voll gesperrt werden:
zwischen Martin-Niemöller-Straße und Nordstraße
zwischen Nordstraße und Körnerstraße
zwischen Körnerstraße und Herderstraße
Die Auswirkungen auf den Verkehr dürften dabei gering ausfallen, weil sich die Vollsperrungen über angrenzende Straßen jeweils schnell umfahren lassen. Zu beachten ist, dass das obere Ende der Körnerstraße im zweiten Bauabschnitt zur Sackgasse und die Herderstraße in der dritten Phase zur Einbahnstraße in Richtung Friedrichstraße wird. Außerdem gilt im jeweiligen Baustellenbereich ein Halteverbot, das entsprechend ausgeschildert wird. Alle Anlieger sollen „ihre Liegenschaften erreichen und anfahren“ können, schreibt die Enervie Vernetzt GmbH. Von den Sperrungen erneut ausgenommen sind Fußgänger.
Wie viel Zeit die neuen Tiefbauarbeiten in Anspruch nehmen werden, vermag der Energieversorger nicht abzuschätzen, weil die Arbeiten „stark witterungsabhängig“ seien. Einen konkreten Zeitraum oder einen Fertigstellungstermin nennt die GmbH daher nicht.
Lüdenscheid, 12. August 2026