„Ich habe mich in den vielen Jahren hier sehr wohl gefühlt und bin immer mit Herzblut bei der Sache gewesen“, sagte Müller. Jetzt warteten aber ein neues Kapitel und neue Herausforderungen in der Alpenrepublik auf ihn. „Ich glaube, die Stadt Lüdenscheid ist auf einem guten Weg.“ Auch wenn seine Tätigkeit Ende März offiziell beendet ist, möchte er die zahlreichen Projekte, die er in seinen rund sieben Jahren in der Lüdenscheider Verwaltung auf den Weg gebracht hat, weiter verfolgen und zum Beispiel zur Einweihung des neuen Pumptracks und Kleinspielfeldes im Stadtgarten nach Lüdenscheid kommen.
Sebastian Wagemeyer würdigte Müllers Arbeit rund um die Themenschwerpunkte Umwelt, Klima, Freiraum und Nachhaltigkeit. Sehr vieles sei in den vergangenen Jahren von Müller und seinem Team angestoßen worden, so dass die Stadt Lüdenscheid in diesen Bereichen sehr gut aufgestellt sei, sagte der Bürgermeister.
Zusammenlegung der Fachbereiche 4 und 6
Müllers Abschied wirkt sich auch auf die zukünftige Organisation der Verwaltung aus: Die Fachbereiche 4 (Planen und Bauen) und 6 (Klima und Umwelt) sollen nämlich in einem ersten Schritt der Neustrukturierung zu einer gemeinsamen Einheit zusammengelegt werden. Das kündigte Wagemeyer am Tag nach der Hauptausschusssitzung an. „Die Themen Umwelt und Klima werden aber weiterhin eine herausgehobene Bedeutung haben“, sagte das Stadtoberhaupt.
Eine weitere geplante Änderung ist personeller Natur: Der neue Fachbereich soll von einer Wahlbeamtin oder einem Wahlbeamten geleitet werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich laut Wagemeyer auch die Politik. Diese Entscheidung sei „bereits intern transparent kommuniziert“ worden, erklärte Wagemeyer.
Lüdenscheid, 26. März 2026