Die Schulen seien „heute per Mail informiert“ und darum gebeten worden, „in den dafür im Erlass vorgesehenen Distanzunterricht zu wechseln“, heißt es in der Pressemitteilung, die das Ministerium am Sonntagnachmittag, 11. Januar, veröffentlicht hat. Die Bezirksregierungen sollen die Schulen dabei unterstützen. Letztere sollen gleichzeitig für eine Notbetreuung sorgen, die für alle Schülerinnen und Schüler eingerichtet wird, die „trotz der Anforderung zum ausfallen Präsenzunterricht in die Schulen kommen“. Weitere Informationen sollen beispielsweise auf den Websites der Schulen zu finden sein.
Die nordrhein-westfälische Schulministerin Dorothee Feller begründet die Entscheidung in der Mitteilung mit einer amtlichen landesweiten Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Danach sei für Montagmorgen bundesweit mit Regen zu rechnen, der „aufgrund der kalten Temperaturen auf Straßen und Böden gefrieren und flächendeckend Glätte verursachen wird“.
Für den Märkischen Kreis gilt die Unwetterwarnung ab Mitternacht und bis Montagmorgen um 10 Uhr (Stand: 11. Januar, 18.45 Uhr). „Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen. Im Laufe des Vormittags setzt sich von Südwesten eine deutliche Milderung durch und die Lage entspannt sich“, teilt der DWD auf seiner Homepage mit.
Lüdenscheid, 11. Januar 2026