Der massive Pilzbefall war am Donnerstagmorgen bei einer Kontrolle der Bäume im Eichholzwald festgestellt worden. Daraufhin beauftragte der städtische Fachdienst Umweltschutz und Freiraum umgehend eine Firma mit der Fällung zweier betroffener Bäume, um zumindest die Gefahr im Bereich des Hauptweges zu bannen und diesen nach kurzzeitiger Sperrung wieder freigeben zu können.
Etwas länger hingegen wird es im Rest des Waldes dauern. Die Nebenwege bleiben mit Flatterband abgesperrt und das Betreten verboten, bis die erkrankten Bäume gefällt sind.
Bei den festgestellten Schädlingen handelt es sich um sogenannte Konsolenpilze, die auch als Baumschwämme bezeichnet werden und das Holz zersetzen. „Damit geht die Standsicherheit verloren, und die Bäume können dann auch ohne Sturm umbrechen“, erklärt der Fachdienst Umweltschutz und Freiraum die Gefahr.
Das Tückische an dem Schädling: Trotz seiner zersetzenden Wirkung auf das Holz „bleibt das Versorgungsgewebe oftmals unbeschädigt, sodass die Bäume noch gut belaubt sind“. Auf den ersten Blick sei die Erkrankung der Bäume also nicht zu erkennen.
Lüdenscheid, 18. Juni 2026