Erfolgreiche "Stahlhochzeit" auf Talbrücke Rahmede

Zweites Teilbauwerk verbunden

Nur rund drei Wochen nach der Freigabe des ersten Teilbauwerks der A45-Talbrücke Rahmede für den Verkehr wurde am Mittwoch, 14. Januar, der nächste wichtige Meilenstein erreicht: Auch das zweite Teilbauwerk hat seine sogenannte „Stahlhochzeit“ gefeiert. Mit dem letzten Verschub in Richtung Dortmund wurde der Stahlüberbau erfolgreich verbunden.

Damit schreiten die Arbeiten an der neuen Talbrücke zügig voran. Nachdem bereits im Dezember bundesweit Aufmerksamkeit erregt worden war, weil die Autobahn GmbH des Bundes die Verkehrslücke auf der A45 deutlich früher als geplant schließen konnte, folgt nun der nächste große Schritt beim Neubau.

Bürgermeister Sebastian Wagemeyer war beim Termin vor Ort und würdigte die Bedeutung des Baufortschritts für die Stadt und die gesamte Region. „Es ist ein positives Signal, dass wir so kurz nach der Freigabe der ersten Hälfte am 22. Dezember, diese zweite Stahlhochzeit schon im Januar erleben. Es ist ganz toll zu erleben, wie hier direkt neben der Baustelle der Verkehr über die Brücke rollt“, so Wagemeyer.

Positives Signal

Nach dem letzten Verschub wurde die südliche Hälfte des Überbaus mithilfe hydraulischer Hubvorrichtungen auf das Niveau des nördlichen Bauteils angehoben. Anschließend konnte die verbleibende Lücke geschlossen werden. Zunächst werden die beiden Brückenhälften verschraubt, bevor in den kommenden Tagen die finalen Schweißarbeiten erfolgen.

Wie bereits beim ersten Teilbauwerk kommen anschließend erneut Schalwagen zum Einsatz, mit denen die Betonfahrbahn hergestellt wird. Die vorhandenen Module werden dafür wiederverwendet, müssen jedoch speziell für das zweite Teilbauwerk angepasst werden.

Projektleiter Michael Neumann zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf: „Angesichts der Schneemengen und des starken Frosts in den vergangenen Wochen war nicht abzusehen, dass wir so früh im Jahr diesen Fortschritt erzielen. Einen genauen Freigabetermin für das zweite Teilbauwerk möchten wir dennoch nicht nennen – entscheidend ist, dass der Verkehr bereits wieder fließt.“

Lüdenscheid, 14. Januar 2026

Video von der Stahlhochzeit

Nach dem letzten Verschub stehen die Brückenhälften voreinander. Sie trennen nun nur noch wenige Zentimeter.
Foto: Autobahn Westfalen/Alex Talash