Nach dem kontrollierten Einsturz des Teilbauwerks müsse „das Bestandsbauwerk gründlich überprüft werden, bevor der Verkehr dort wieder fließen kann“, heißt es in der Pressemitteilung der Autobahn Westfalen. Bei dem Bestandsbauwerk handelt es sich um das erste Teilstück des Neubaus, das im Oktober vergangenen Jahres rund 2,5 Jahre nach Baubeginn für den Verkehr freigegeben wurde.
Die Sprengung am Sonntag bedeutet für Verkehrsteilnehmer längere Umwege. „In Fahrtrichtung Dortmund geht es ab Lüdenscheid (Mitte) über die U39 und die U41 zur Anschlussstelle Hagen-Süd. In Richtung Frankfurt verläuft die Umleitung ab Hagen-Süd über die U14 und die U16 zur Anschlussstelle Lüdenscheid (Mitte)“, teilt die Autobahn Westfalen mit. Die Umleitungsstrecken seien „blau ausgeschildert“.
Ein weiterer Hinweis: Die Rastplätze zwischen Lüdenscheid-Mitte und Hagen-Süd sollen bereits im Vorfeld gesperrt und mit einer „gesonderten Beschilderung“ versehen werden.
Lüdenscheid, 16. Januar 2026