Den Anfang macht in dieser Woche die Weststraße. Genauer gesagt: der Bereich zwischen den Einmündungen zur Augusta- und Parkstraße. Das Vorgehen hier gilt auch für die weiteren Straßen: Die Glasfaserkabel werden in etwa 60 Zentimetern Tiefe verlegt. Nacheinander auf beiden Straßenseiten, jeweils im Bereich des Gehwegs. Dabei arbeitet sich die mit den Tiefbauarbeiten beauftragte Firma nacheinander in 20-Meter-Abschnitten vor.
Diese Regelung hat der Fachdienst Bauservice der Stadt Lüdenscheid vorgegeben, um die Einschränkungen für Fußgänger, Anwohner und Anlieger so gering wie möglich zu halten. Finden die Arbeiten im Bereich eines Hauseingangs statt, sorgt eine Fußgängerbrücke dafür, dass das Gebäude jederzeit betreten und verlassen werden kann.
In der zweiten November-Woche soll es in der Knapper Straße weitergehen. Für den Glasfaserausbau ebenfalls vorgesehen sind ganz oder teilweise:
Lösenbacher Straße
Albrechtstraße
Parkstraße
Herderstraße
Karlstraße
Friedrichstraße
Lessingstraße
Körnerstraße
Nordstraße
Bahnhofstraße
Die Tiefbauarbeiten werden mitunter auch im Fahrbahnbereich erfolgen. In diesen Fällen könne es zu Sperrungen kommen, die aber „so kurz und gering wie möglich“ zu halten seien, erklärt der Fachdienst Bauservice.
Und wie realistisch ist der Abschluss der Baumaßnahmen bis zum Jahresende? Der städtische Fachdienst stuft das Vorhaben als „sportlich“ ein, zumal auch die Witterung und der bevorstehende Winter „eine erhebliche Rolle für solch ein Projekt“ spielen dürften. Notfalls müssten die Arbeiten im neuen Jahr fortgesetzt werden.
Mit dem Jahresendspurt beendet die Telekom den Glasfaserausbau in der Innenstadt, der sowohl aus eigenen Mitteln als auch mit Fördergeldern finanziert wird. Der Fachdienst Bauservice weist darauf hin, dass Anwohner direkt bei der Telekom erfragen müssen, ob das von ihnen bewohnte Haus an das Glasfasernetz angeschlossen wird.
Lüdenscheid, 04. November 2026