Städtische Einrichtungen schließen vorübergehend

Schutzmaßnahme gegen Ansteckung mit Coronavirus

Musikschule
Zahlreiche städtische Einrichtungen, darunter auch die Musikschule der Stadt Lüdenscheid, bleiben wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Foto: Stadt Lüdenscheid

Um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu verringern, haben viele städtische Einrichtungen seit Montag, 16. März, vorsorglich geschlossen. Die Regelung gilt zunächst auf unbestimmte Zeit.

Konkret davon betroffen sind:

  • die Volkshochschule (VHS)
  • die Stadtbücherei
  • die städtische Musikschule
  • die Museen der Stadt Lüdenscheid
  • das Kulturhaus
  • das Familienbad Nattenberg
  • das Saunadorf

"In sämtlichen Einrichtungen kommen viele Menschen zusammen und halten sich dabei auch über längere Zeit gemeinsam in einem Raum auf. Teilweise sitzen Menschen, zum Beispiel im Unterricht, vergleichsweise nah beieinander. Es besteht also ein gewisses Infektionsrisiko, das es in der aktuellen Situation zu vermeiden gilt, begründet das Ordnungsamt die vorübergehende Schließung der städtischen Einrichtungen. Inzwischen hat die nordrhein-westfälische Landesregierung auch einen entsprechenden Erlass veröffentlicht.

Die städtischen Einrichtungen stehen jetzt vor unterschiedlichen Herausforderungen. So müssen die Volkshochschule und die städtische Musikschule etwa klären, wie und ob der Ausfall von Unterrichtsstunden kompensiert werden kann. Zudem macht sich die Stadtbücherei Gedanken darüber, wie und ob sich die Ausleihfristen für Bücher, CDs, DVDs, etc. über das übliche Maß hinaus verlängern lassen.

Die Corona-Pandemie, die weltweit zunehmend für enorme Einschränkungen des öffentlichen Lebens sorgt, bedeute auch für die Stadt Lüdenscheid eine gewaltige Herausforderung, sagt Bürgermeister Dieter Dzewas. Umso wichtiger sei es, einen kühlen Kopf zu bewahren. "Wir werden für alles eine Lösung finden", verspricht das Stadtoberhaupt.