absage veranstaltung
Foto: Caroline Unger

Bis auf wenige Ausnahmen dürfen derzeit weder öffentliche noch private Veranstaltungen stattfinden.

In der aktuellen Lage bleiben Großveranstaltungen weiterhin und noch bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt. Darunter fallen:

  • Volksfeste
  • Jahrmärkte
  • Stadt-, Dorf- und Straßenfeste
  • Sportfeste
  • Schützenfeste
  • Weinfeste
  • Musikfeste, Festivals
  • ähnliche Festveranstaltungen

Von dem Verbot ausgenommen sind:

  • Veranstaltungen, die der "Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" dienen (zum Beispiel Aufstellungsversammlungen zur Kommunalwahl, Wahlkampveranstaltungen oder Blutspendetermine)
  • Sitzungen von Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine
  • Schulveranstaltungen ohne geselligen Charakter
  • Versammlungen im Rahmen der Religionsausübung
  • Erd- und Urnenbestattungen und Totengebete
  • Standesamtliche Trauungen und die Zusammenkunft vor Ort, solange die vorgeschriebenen Mindestabstände eingehalten werden
  • Konzerte und Aufführungen mit bis zu einem Viertel der regulären Besucherkapazität, höchstens jedoch 100 Zuschauern

Bei allen Veranstaltungen sind stets die notwendigen Hygienevorkehrungen zu treffen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss zu jedem Zeitpunkt sichergestellt sein.

Feste mit geselligem Charakter sind seit dem 15. Juni zu herausragenden Anlässen unter Auflagen erlaubt. Dazu zählen beispielsweise

  • Jubiläen,
  • Hochzeits-,
  • Tauf-,
  • Geburtstags-
  • und Abschlussfeiern.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 50 Personen begrenzt. Sofern die Rückverfolgbarkeit der teilnehmenden Personen sichergestellt ist und geeignete Hygienevorkehrungen getroffen werden, sind die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen einer Maske nicht verpflichtend.

Darüber hinaus empfiehlt die Stadt Lüdenscheid ausdrücklich, auch private Zusammenkünfte in den eigenen vier Wänden in einem möglichst kleinen Personenkreis durchzuführen oder ganz aufzuschieben, um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus möglichst gering zu halten.