30. Brüninghauser Straße 95 (Bremecker Hammer)

Bremecker Hammer Innenhof
Bremecker Hammer Innenhof

Der seit 1980 als Nebenstelle des Stadtmuseums Lüdenscheid genutzte Bremecker Hammer geht in seinen Anfängen bis in das Jahr 1753 zurück. Er ist der letzte Zeuge der eisengeschichtlichen Tätigkeit aus vorindustrieller Zeit in der Stadt Lüdenscheid. Erst wenige Jahre, bevor er als Museum genutzt wurde, ist die Arbeit in im endgültig eingestellt worden. Der Bremecker Hammer stellt daher ein bedeutendes Zeugnis der heimatlichen Industriegeschichte dar. Bei dem Gebäude selbst handelt es sich um einen langgestreckten eingeschossigen Backsteinbau mit pfannengedecktem Satteldach, der seine heutige Gestalt etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt.

Der Bremecker Hammer mit Teich
Der Bremecker Hammer mit Teich
Die Traufseite ist mit einer Lisenengliederung und Segementfenstern versehen, im Abstand von je sechs Achsen befindet sich ein Tor. An der linken Seite des Hauptgebäudes wurde ein ebenfalls aus Backstein errichtetes Maschinenhäuschen mit Satteldach trauf¬seitig vorgebaut. Hinter dem Gebäudekomplex liegt ein Teich, dessen Wasser über ein Wasserrad die im Gebäudeinneren liegenden Hämmer antreibt. Rechts vor dem Hauptgebäude steht ein kleines Fachwerkhaus.Eingetragen ist die Gesamtanlage einschließlich des Teiches und des Nebenge¬bäudes.