Hochstraße 36
Hochstraße 36

Denkmalwertbegründung:

Erbaut 1881 für die Witwe Adolf Dicke von dem Architekten Picht, Hagen. Später Eigentum der Geschwister Gerhardi. In späten Formen ein nachklassizistischer Kubus, zweigeschossig zu vier Achsen unter Zeltdach mit Pappdeckung. Das Erdgeschoß in diamantiertem Quaderputz, das Obergeschoß mit dünnen Pilastergestellen, dorischer Architrav als Kranzgesims. Rechts ein Seitenrisalit mit ionischer Gliederung und unter Fronton. Zugang rechts des Risalits unter toskanischer Galerie. Der an der Südseite liegende Erker inzwischen entfernt. Treppenhaus und Repräsentationsräume im Erdgeschoß trotz Umbauten größtenteils noch erhalten. Neben dem architektonischen Wert ist das Gebäude aus städtebaulichen Gründen durch die wichtige Ecklage Sauerfelder Straße/Hochstraße von Bedeutung.