Zuwendungen aus Mitteln der Denkmalpflege

Denkmalpflegerische Maßnahmen werden wegen des öffentlichen Interesses an der Erhaltung und Nutzung von Denkmälern von den öffentlichen Händen finanziell unterstützt. Die Reihe der Zuschussgeber reicht von der Europäischen Gemeinschaft über den Bund und die Länder bis zu den Gemeinden und Gemeindeverbänden. Genauso unterschiedlich wie die Fördergeber sind die Förderarten. Indirekte Zuwendungen in Form von Steuererleichterung, direkte Zuwendungen als Zuschüsse und auch Kredite zu günstigen Kautionen können helfen die Lasten zu tragen, die mit dem Schutz und Erhalt des baukulturellen und archäologischen Erbes zweifelos verbunden sind.

Das Land, die Gemeinde und die Gemeindeverbände stellen gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 Denkmalschutzgesetz NRW Mittel für die Erhaltung des baukulturellen Erbes nach ihren Möglichkeiten bereit. Die Einzelheiten der Förderung des Landes bestimmen die Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Erhaltung und Pflege von Denkmälern. Soweit sich aus ihnen nichts anderes ergibt, finden darüber hinaus die Verwaltungsvorschriften zu § 44 Landeshaushaltsordnung ergänzend Anwendung.

Der kumulative Einsatz von Mitteln ist bedingt möglich, Auskunft geben die jeweils entsprechenden Richtlinien.

!!! Ein Rechtsanspruch auf Fördermittel lässt sich aus dem Denkmalschutzgesetz nicht herleiten, auch besteht keine Rechtspflicht des Landes, jährlich ein Denkmalförderungsprogramm aufzustellen !!!

Notwendige Unterlagen

Da es sich um sehr unterschiedliche Fördermöglichkeiten handelt, sprechen Sie bitte die Untere Denkmalbehörde an, um zu erfahren was Sie für einen Antrag benötigen.

Rechtsgrundlagen

Gemäß § 35 Denkmalschutzgesetz NRW werden Leistungen aus Mitteln des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände erbracht.