Die Nutzung der Sonnenenergie wird zukünftig einen immer größeren Stellenwert einnehmen, gilt diese doch, unter anderem, als ausgereifte und marktgängige Technik.

Im Gegensatz zur Windenergie, deren Nutzung in Deutschland, auch kritisch gesehen wird, haben sich PV-Anlagen durchgesetzt und genießen einen guten Ruf. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist der weitere Ausbau privat, kommunal aber vor allem auch bei Großanlagen, notwendig.

Bei einer PV-Anlage wird das zur Verfügung stehende Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt, welche dann unterschiedlich genutzt werden kann. Der elektrische Strom kann vor Ort verbraucht und gespeichert oder in das Stromnetz eingespeist werden.

Während Inselanlagen z. B. bekannt sind aus dem Verkehrsbereich (z. B. PV-Nutzung an Parkscheinautomaten) oder der Versorgung abgelegener Häuser, sind netzgebundene Anlagen, welche an das örtliche Stromnetz angeschlossen sind, die Regel. Durch die Einspeisevergütung nach EEG sind PV-Anlagen auch wirtschaftlich darstellbar.

PV-Module gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen, so dass eine private Nutzung hier gänzlich unproblematisch ist. Sowohl auf Schräg- als auch auf Flachdächern sind Module möglich. Auch die Gestaltung von Fassaden mit Modulen setzt sich immer mehr durch. Kleine PV-Anlagen ("Steckersolar") für den Balkon sind mittlerweile erhältlich und können den Einstieg in die PV-Nutzung darstellen.

Freiflächenanlagen, welche beinahe schon Solarkraftwerken gleichen, begegnen uns mittlerweile immer häufiger entlang von Autobahnen in küstennahen und sonnenreichen Gebieten in Nord- und Süddeutschland, finden aber auch in anderen Regionen immer mehr Anwendung.

Solardachkataster

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