Von 2019 bis 2021 erarbeitet die Stadt Lüdenscheid mit einer breit angelegten Bürgerbeteiligung eine integrierte Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Ziel, unser Arbeiten, Leben und Wirken vor Ort an den 17 SDGs (Sustainable Development Goals) auszurichten bzw. diese in unser Handeln zu integrieren.

Dabei ist uns bewusst, dass wir nicht nur Verantwortung übernehmen müssen für unser Handeln in unseren eigenen "Lüdenscheider Grenzen", sondern auch den globalen Kontext beachten müssen. Denn: Globale Probleme wie Klimawandel und Umweltverschmutzung, Hunger, Armut, die ungerechte Verteilung von Ressourcen, Gewalt und Krieg müssen im Rahmen internationaler Zusammenarbeit angegangen und gelöst werden.

Vielfach wird diese "Globale Verantwortung" in Lüdenscheid schon seit Jahren gelebt, es gibt Austausch, Unterstützung von Verbänden, Institutionen und Privatleuten mit und von Partnern in der sogenannten "3. Welt", dem "Globalen Süden". Auch die Verwaltung versucht, z. B. im Rahmen der Beschaffung und der Zertifizierung "Fairtrade Town", den Nachhaltigkeitszielen gerecht zu werden und globale Verantwortung zu übernehmen.

Mit der Teilnahme am Projekt "Connective Cities" 2019 in Dortmund, organisiert von Engagement Global und der Servicestelle der Kommunen in der Einen Welt, stellt sich die Stadt ihrer globalen Verantwortung. In einem Workshop mit Teilnehmerkommunen aus dem globalen Süden (z.B. Brasilien, Ghana, Palästina) und weiteren, auch europäischen Entwicklungsländen (z.B. Ukraine) wurde sich über das Thema Klimafolgenanpassung ausgetauscht und internationale Projekte vorgestellt.

Die Stadt Lüdenscheid möchte in den folgenden Jahren eine Partnerschaft bzw. einen kommunalen Austausch aufbauen (z. B. Palästina) und steht daher in Kontakt mit den genannten Partnern der internationalen Entwicklungshilfe.

Logo Fairtrade Town mit Text Wir haben es geschafft

Fairtrade Town

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