Sommerführung durch Skulpturengarten der Museen

Arbeit von Ansgar Nierhoff im Skulpturengarten der Museen
Ansgar Nierhoff, Platz, Schmiedestahl und Cortenstahl, 1991. Foto: Galerie der Stadt Lüdenscheid

Die städtische Galerie lädt am kommenden Donnerstag, 8. September, um 17 Uhr zu einem öffentlichen Rundgang durch den Skulpturengarten der Museen ein. Anlass für diesen letzten sommerlichen Garten-Rundgang geben die Skulpturen von Ansgar Nierhoff, die im Juni bei einer feierlichen Eröffnung erstmals vorgestellt wurden. Für die Führung wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro erhoben.

Nierhoffs Arbeiten gehören zu den wichtigsten bildhauerischen Positionen der Gegenwart. Einige dieser bedeutenden, freigeschmiedeten und massiven Stahlplastiken stehen im öffentlichen Raum, wie beispielsweise auf dem Waldskulpturenweg (Rothaarsteig).

Kunst im Freien erleben

Kunst im Freien zu erleben ist eine besondere Erfahrung: Hier werden die Kunstwerke nicht in geschlossenen, mitunter sterilen Räumen gezeigt. Vielmehr stehen sie in Bezug zu einem landschaftlichen Raum, zu Pflanzen, Bäumen und dem flanierenden Besucher. In diesem Dialog entfalten die Arbeiten eine völlig andere Wirkung und Aura.

Der Skulpturengarten erfreut sich seit der Neugestaltung im Jahr 2014 großer Beliebtheit. Schulgruppen oder Einzelpersonen übernahmen die Patenschaft für einige Werke und wachen seither über deren Erhaltungszustand.

Die Skulpturen markieren einen Sammlungsschwerpunkt der Stadt und der Galerie, die seit Mitte der 1950er Jahre grafische und skulpturale Arbeiten deutscher Bildhauer für den öffentlichen Raum zu sammeln begannen. Die im Garten aufgestellten Werke sind meist von jüngeren Künstlern gefertigt. Aber auch die "Frigga" des bereits verstorbenen Bernhard Kleinhans aus dem Jahre 1961 oder die bekannten "Kopfsteinpflaster" des renommierten Konzeptkünstlers Timm Ulrichs kann der Besucher erleben.

Eine Broschüre zum Skulpturengarten mit Informationen über die Künstler und Werke, kann an der Informationstheke für 1,50 Euro erworben werden.

Lüdenscheid, 5. September 2022