Festliche Einweihung der neuen Musikschule

Grußworte und hochklassiges musikalisches Programm

Jugendsinfonieorchester der Musikschule
Auch das Jugendsinfonieorchester der Musikschule begeisterte bei der Eröffnung mit seinem Auftritt. Foto: Schulte-Zakotnik

Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, aus den Reihen der Architekten sowie Freunde und Förderer der Musikschule konnten Katja Fernholz-Bernecker, Leiterin der Musikschule der Stadt Lüdenscheid, und Bürgermeister Sebastian Wagemeyer am Samstag, 27. August, zur Eröffnung des Neubaus am Staberg begrüßen.

Wagemeyer wies in seinem Grußwort darauf hin, dass die Stadt Lüdenscheid von Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus um den Neubau dieser Musikschule beneidet werde. Wie wichtig die Einrichtung für Lüdenscheid sei, könne man auch daran ablesen, dass aktuell 1.800 Schülerinnen und Schülern aus allen Altersgruppen hier unterrichtet werden.

In nur zweieinhalb Jahren Bauzeit und mit Kosten von rund sieben Millionen Euro seien sowohl der Zeit- als auch der erhöhte Kostenrahmen weitestgehend eingehalten worden. Dafür dankte Wagemeyer den Architekten und der Projektleitung bei der Zentralen Gebäudewirtschaft der Stadt.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten gemeinsam mit ihren Lehrkräften im Rahmen der etwa zweistündigen Eröffnungsfeier, was für eine musikalische Qualität und Bandbreite sie zu bieten haben. Auftritte des Jugendsinfonieorchesters wechselten sich ab mit Solobeiträgen an Violine, Klavier und Percussion sowie mit Auftritten des Jugendchors sowie unterschiedlicher Ensembles.

Cristina Loi, Dezernentin für Kulturförderung bei der Bezirksregierung Arnsberg, ging in ihrem Grußwort darauf ein, wie wichtig Musikschulen für die Gesellschaft seien. Musizieren trage zur Persönlichkeitsbildung bei, fördere Leistungsbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit. Barbara Scheidtweiler, 1. Vorsitzende des Vereins Freunde der Musikschule, hob die Musikschule als einen vielseitigen Ort für Musik und Begegnung hervor und gratulierte dem Kollegium mit einer mit Noten verzierten Torte.

Als ein absolutes Privileg bezeichnete Musikschulleiterin Katja Fernholz-Bernecker die Tatsache, dass sie den Umzug in eine neue Musikschule mitgestalten durfte. Ganz viel Einfluss auf die Ideen und Umsetzung des neuen Gebäudes habe aber auch ihr Vorgänger Franz Schulte-Huermann gehabt, der die Musikschule bis in das Jahr 2018 geleitet hat. Dafür bedankte sich die aktuelle Musikschulleiterin ganz herzlich bei ihm.

"Wir wollen eine Begegnungs- und Austauschplattform und ein Ort des lebenslangen Lernens sein", führte Fernholz-Bernecker aus. Den bildungs- und gesellschaftspolitischen Auftrag der Musikschulen nehme sie zusammen mit ihrem Team sehr ernst.

Im Anschluss an das offizielle Programm holten Alt-Bürgermeister Dieter Dzewas und Gudrun Abendroth von der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadt die obligatorische Grundsteinlegung nach. Sie ließen eine Zeitkapsel in eine vorbereitete Nische im Eingangsbereich der neuen Musikschule ein. Der Inhalt: Unter anderem ein Grundriss des Erdgeschosses, Zeitungsberichte und ein goldener Notenschlüssel.

Lüdenscheid, 31. August 2022