400.000 Euro für Beseitigung von Hochwasser-Schäden

Hochwasser hat Geröll, Steine, Müll und Pflanzen an den Rand eines Bürgersteigs gespült.
Foto: Sven Prillwitz

Für die erste Beseitigung von Hochwasser-Schäden im öffentlichen Raum stellt die Stadt Lüdenscheid kurzfristig 400.000 Euro bereit. Diese außerplanmäßige Ausgabe haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstag, 27. Juli, bei einer Dringlichkeitssitzung einstimmig beschlossen.

Mit dem Geld sollen Maßnahmen finanziert werden, die nötig sind, um Unfallgefahren zu vermeiden. Unter anderem sollen öffentliche Straßen und Wege sowie Spiel- und Bolzplätze, die durch das Hochwasser beschädigt worden sind, wieder instandgesetzt werden, heißt es in der entsprechenden Sitzungsvorlage. Außerdem sollen Abläufe, Durchlässe und Rohre in Bachläufen freigeräumt werden, die mit Müll, Grünzeug und ähnlichem verstopft sind.

Eine "umfassende Bestandsaufnahme" der Schäden sei bislang noch nicht möglich gewesen. Vielmehr seien bei Straßen, Gehwegen, Brücken, Mauern und Treppen nur "größere Schäden" dokumentiert worden". Laut Sitzungsvorlage sind "weitergehende Überprüfungen, Bohrungen und statistische Untersuchungen" erforderlich. Ob die Summe von 400.000 Euro ausreicht, wird sich also noch zeigen.

Die gute Nachricht: Die außerplanmäßige Ausgabe ist im städtischen Haushalt durch höhere Mehreinnahmen an anderer Stelle gedeckt.

Lüdenscheid, 29.07.2021