Über Online-Plattform zur Ausbildungsstelle

Unternehmen bieten Gesprächstermine per Videochat oder Telefon an

Ein Tablet und eine Hand, die sich auf den Touchscreen zubewegt
Die Bedeutung digitaler Angebote nimmt in Corona-Zeiten zu - auch bei der Ausbildungssuche. Symbolfoto: Sven Prillwitz

Der Besuch von Messen und persönliche Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern sind in Corona-Zeiten nicht möglich. Eine Veranstaltergemeinschaft im Märkischen Kreis hat sich deshalb zusammengetan und die Plattform "Ausbildung Jetzt! Im MK" ins Leben gerufen. Hier können junge Leute, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, kostenlos und unkompliziert mit Unternehmen aus der Region in Kontakt kommen. Zwischen dem 1. März und dem 1. April bieten Ausbildungsbetriebe virtuelle Gesprächstermine zum Kennenlernen an.

Die Termine können bereits ab Donnerstag, 18. Februar, über die Website des Projekts vereinbart werden. Aus einer Liste können die Jugendlichen aus verschiedenen Unternehmen und Ausbildungsberufen auswählen. Es ist auch möglich, Termine mit mehreren Unternehmen zu vereinbaren. Die Betriebe melden sich dann zur abgesprochenen Zeit. In diesem YouTube-Video ist erklärt, wie die Terminbuchung funktioniert.

Tipps fürs Gespräch

Auch wenn die etwa 15-minütigen Gespräche in entspannter Atmosphäre stattfinden, raten die Veranstalter den jungen Leuten, sich gut darauf vorzubereiten. Beispielsweise sollten sie sich vorher überlegen, warum sie sich für einen bestimmten Ausbildungsberuf oder ein Unternehmen interessieren und was sie über sich selbst erzählen möchten. Außerdem ist es ratsam, bei einem Videochat auf die Wahl der Kleidung und den sichtbaren Hintergrund zu achten; bei einem Telefongespräch auf einen ruhigen Ort, an dem man ungestört ist.

Die Veranstaltergemeinschaft

"Ausbildung Jetzt! Im MK" ist ein gemeinsames Projekt der Agentur für Arbeit Iserlohn, des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid, der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis, der Handwerkskammer Südwestfalen, des Jobcenters Märkischer Kreis, der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA des Märkischen Kreises, der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, des Märkischen Arbeitgeberverbandes e.V. sowie  der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen.

Lüdenscheid, 17.02.2020