Party-Verzicht zum Karnevalsauftakt

Stadt Lüdenscheid schließt sich Appell des NRW-Städtetages an

Ein lachender Karnevalist, der im Vordergrund eines karnevalsumzuges zu sehen ist. Foto: Mika Baumeister/Unsplash.com
Bilder wie diese - lachende Karnevalisten bei Umzügen durch die Stadt - werden wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht zu sehen sein zum Karnevalsauftakt. Symbolfoto: Mika Baumeister/Unsplash.com

Die Corona-Pandemie trifft auch den Karneval mit voller Härte: Die Feierlichkeiten zum Auftakt der närrischen Session 2020/21 am 11. November wurden abgesagt. Darauf weist auch der Städtetag Nordrhein-Westfalen noch einmal hin - und appelliert gleichzeitig an alle Karnevalsbegeisterten, auf Fahrten in Jecken-Hochburgen zu verzichten. Die Stadt Lüdenscheid schließt sich dem Aufruf an.

Die Absage der traditionell großen Feierlichkeiten sei niemandem leichtgefallen, auch nicht den Entscheidungsträgern, betont der Vorsitzende des Städtetages, Pit Clausen, in dem Schreiben. Den Karnevalsauftakt nicht zu feiern, sei aber alternativlos. "Wir alle wollen, dass die Zahl der Corona-Infektionen wieder deutlich zurückgeht und der Lockdown nicht in den Dezember hinein verlängert werden muss", so Clausen.

In der aktuellen Situation müsse sich daher jeder einzelne zurücknehmen. Der Chef des NRW-Städtetages fordert, dass "wir alle unsere Kontakte verringern und uns solidarisch verhalten". Das sei auch wichtig, um Menschen zu schützen, die als Risikogruppen besonders gefährdet sind. Clausen bittet alle Freunde der närrischen Feierlichkeiten darum, zu Hause zu bleiben, auf Feiern zu verzichten - und von Ausflügen in Karnevals-Hochburgen abzusehen.

Die Fahrten würden sich ohnehin nicht lohnen. Der traditionelle Sessionsauftakt mit Bühnenprogramm, Straßenkarneval und Sitzungen wurde in ganz Nordrhein-Westfalen abgesagt. In Köln gilt darüber hinaus am Mittwoch auch ein ganztägiges Verbot für den Verkauf und den Verzehr von Alkohol.

Lüdenscheid, 10.11.2020