Ministerin Ina Scharrenbach mit Förderzusage

1,489 Millionen für neue Dauerausstellung in den Museen

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Lüdenscheid ein. Neben ihr steht Bürgermeister Dieter Dzewas.
NRW-Ministerin Ina Scharrenbach mit Bürgermeister Dieter Dzewas beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Lüdenscheid. Foto: Merle Stickdorn

Die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Ina Scharrenbach hat am Mittwoch, 9. September, die Museen der Stadt Lüdenscheid besucht. Im Vordergrund stand die Frage nach einer möglichen Förderung der neuen Dauerausstellung der Museen über das Programm "Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet". Die Ministerin brachte gute Nachrichten mit.

"Jetzt sitzen Sie da alle so erwartungsvoll", stellte Scharrenbach fest, als sie vom Rednerpult aus unter anderem Bürgermeister Dieter Dzewas, Museumsleiter Dr. Eckhard Trox sowie den Bürgermeisterkandidaten Sebastian Wagemeyer, Christoph Weiland, und Jens Holzrichter entgegenblickte. Einen Förderbescheid habe sie nicht dabei, stellte sie schnell klar. Der sei noch nicht fertig geworden.

Dann die Erleichterung: Die Ministerin sagte den Museen eine Förderung in Höhe von 1,489 Millionen Euro zu - eine höhere Summe als erwartet. Im Anschluss an diese erfreuliche Nachricht trug sich Ina Scharrenbach im Beisein von Bürgermeister Dieter Dzewas ins Goldene Buch der Stadt ein.

Die neue Dauerausstellung in den Museen, die Eckhard Trox in seiner Rede skizzierte, soll bedeutende Stadtentwicklungen sowie die Industriegeschichte der Region verständlich machen. Digitales würde Einzug halten, aber vor allem solle es um die Menschen und ihre Geschichten gehen, so Trox. Die Eröffnung ist für 2022 vorgesehen.

Lüdenscheid, 10.09.2020