Vollsperrung der Friedrichstraße

Das Haus Nummer elf wird abgerissen

Haus an der Friedrichstraße 11
Das Haus Friedrichstraße 11 kurz vor dem Abriss. Foto: Merle Stickdorn

Am Montag, 20. Juli, beginnen die Abrissarbeiten am Haus Friedrichstraße 11. Aus Sicherheitsgründen muss die Friedrichstraße dafür voll gesperrt werden. Am Freitag, 24. Juli, sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Von jeder Seite wird eine Umleitung über die Bahnhof- und Körnerstraße eingerichtet. Der Kirchheim-Parkplatz ist weiterhin über die Martin-Niemöller-Straße oder von der Knapper Straße aus erreichbar.

Boden und Grundwasser des Standortes Friedrichstraße 11 sind mit Chromverbindungen sowie weiteren Chemikalien belastet. Dabei handelt es sich um Rückstände aus der Zeit, als die Galvanik Schweitzer ihren Betrieb auf dem Grundstück führte. Darüber hinaus wurden auch Chrom VI-haltige Ausblühungen an den Kellerwänden des Hauses nachgewiesen.

Die Rückbauarbeiten haben bereits am 22. Juni im Auftrag des Verbandes für Flächenrecycling und Altlastensanierung und in Abstimmung mit dem Märkischen Kreis sowie der Stadt Lüdenscheid begonnen. Vor dem Abriss fand zunächst eine Entkernung und Sanierung des Gebäudes statt, bei der Schadstoffe wie Asbest und künstliche Mineralfasern fachgerecht entsorgt wurden.

Nach dem Rückbau der Bausubstanz werden ergänzende Untersuchungen des Untergrundes vorgenommen. Dann entscheidet sich, wie die Schadstoffe aus Boden und Grundwasser entfernt werden können.

Lüdenscheid, 16. Juli 2020