Bürgermeister besuchen Schmidhagen-Ausstellung

Erfolgreiche kulturelle Kooperation zwischen Schalksmühle und Lüdenscheid

Ausstellung GUERNICA
v.l.r. Bürgermeister Dieter Dzewas, sein Amtskollege Jörg Schönenberg aus Schalksmühle und Galerieleiterin Susanne Conzen freuen sich über die Wiedereröffnung der Schmidhagen-Ausstellung. Foto: Marit Schulte

Nach der Wiedereröffnung der Städtischen Galerie können Interessierte aktuell und noch bis Ende Juli die Ausstellung „GUERNICA – Der Künstler Reinhard Schmidhagen“ besuchen. Die ursprünglich für den 15. März geplante Eröffnung musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Bürgermeister Dieter Dzewas und sein Amtskollege aus Schalksmühle, Jörg Schönenberg, nahmen die Ausstellung jetzt in Augenschein.

„Es war ein Start mit vielen Stolpersteinen“, so Dzewas über die verschobene Eröffnung. „Aber ich freue mich, dass eine Verlängerung dieser gehaltvollen Ausstellung möglich war.“ „Dass die Ausstellung realisiert werden konnte, ist unserem gemeinsamen Projekt zu verdanken“, so der Schalksmühler Bürgermeister Jörg Schönenberg. „Ohne die Mitwirkung der Museen der Stadt Lüdenscheid, des Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V. sowie der Gemeinde Schalksmühle wäre das alles nicht möglich gewesen.“ Beide Bürgermeister sind sich einig: Diese erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Kultur soll nicht die letzte gewesen sein.

Auch Galerieleiterin Susanne Conzen ist froh, dass die Ausstellung nun wieder zu sehen ist: „Leider können wir derzeit keine öffentlichen Führungen anbieten. Wir hoffen aber, dass das auch bald wieder möglich ist – natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln.“

Die Ausstellung beinhaltet Holzschnitte und Gemälde des 1914 in Schalksmühle geborenen Künstlers Reinhard Schmidhagen. Seine Werke wurden vor allem von einem Ereignis beeinflusst, das den Künstler nicht mehr losließ: der Bombardierung der baskischen Stadt Guernica durch Kampfflugzeuge der Nationalsozialisten. Schmidhagen selbst gab seiner achtteiligen Holzschnittfolge, die als Reaktion auf dieses Ereignis entstanden ist, den Namen „Guernica“.

Lüdenscheid, 15. Mai 2020