Städtische Erzieherinnen und Erzieher halten Kontakt

Vergangenen Woche (vor Inkrafttreten der Kontaktsperre) bereiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kita Hebberg Briefe für die Kinder und ihre Eltern zu Hause vor.
Vergangenen Woche (vor Inkrafttreten der Kontaktsperre) bereiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kita Hebberg Briefe für die Kinder und ihre Eltern zu Hause vor. Foto: Oliver Hölscher

In den städtischen Kitas ist aufgrund der Corona-Pandemie die Kinderbetreuung fast komplett zum Erliegen gekommen. Wenige Kinder, deren Eltern in sogenannter "kritischer Infrastruktur" tätig sind, besuchen derzeit noch die Einrichtungen.

Für alle anderen bedeutet das angeordnete Betretungsverbot, auf die vertrauten Spielkameraden, die vielfältigen Angebote und Aktionen, die geplanten Ausflüge und Exkursionen sowie das gemeinsame Erleben und Lernen zu verzichten.

Gemeinsam haben sich die pädagogischen Fachkräfte Gedanken gemacht, wie sie die Eltern und Kinder in dieser schwierigen Zeit trotzdem ein wenig unterstützen, begleiten und den Kontakt halten können.

Auf vielfältige Art und Weise haben sie daher Beschäftigungsangebote und Spielanregungen zusammengestellt, die den Eltern und Kindern per Post und zum Teil per E-Mail in unterschiedlichen Abständen zugschickt werden. Basteleien, Lieder, Ideen zur kreativen Betätigung oder auch Bewegungsanregungen in freier Natur finden sich dann in den Umschlägen. Erste Reaktionen der Kinder und Eltern sind sehr positiv und die Erzieherinnen und Erzieher freuen sich, auf diese Art und Weise ein wenig zur Bewältigung dieser schwierigen Zeit beitragen zu können.

Die Teams der städtischen Kindertageseinrichtungen freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen mit den Kindern und Familien und wünschen allen eine gute und vor allem gesunde Zeit.

Lüdenscheid, 25.03.2020