Bürgermeister Dzewas lobt Sternsinger

Dreikönigssingen im Rathaus Lüdenscheid

Sternsinger
Bürgermeister Dieter Dzewas begrüßte die Sternsinger, die sich in Anlehnung an die Heiligen Drei Könige in Gewänder gehüllt hatten und gebastelte Kronen und Turbane trugen. Foto: Sven Prillwitz/Stadt Lüdenscheid

Traditioneller Besuch zu Jahresbeginn: Rund 50 Sternsinger haben am Montagvormittag, 6. Januar, im Lüdenscheider Rathaus gesungen und Spenden für Kinder in Not gesammelt.

Bürgermeister Dieter Dzewas begrüßte die Kinder und Jugendlichen im Jürgen-Dietrich-Forum und lobte deren Engagement. „Es gibt viele Kinder auf der Welt, für die es nicht genügend sauberes Trinkwasser und Kleidung zum Anziehen gibt“, sagte Dzewas. Auch der Zugang zu Bildung sei global nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Daher sei es eine „tolle Sache“, dass die Sternsinger Geld sammeln, um Hilfsprojekte für Kinder in aller Welt zu unterstützen zu schaffen.

Das Schild mit dem Segen für das neue Jahr (20*C+M+B+20), das die Kinder und Jugendlichen mitgebracht hatten, wurde nach der Begrüßung durch den Bürgermeister an einer Säule im Jürgen-Dietrich-Forum angebracht. Anschließend durften sich die Sternsinger kostenlos auf der Eisbahn vor dem Rathaus austoben.

Am kommenden Sonntag, 12. Januar, sammeln die Sängerinnen und Sänger beim Neujahrsempfang der Stadt Lüdenscheid im Kulturhaus ebenfalls Spenden. Die Pfarrei St. Medardus koordiniert wie gewohnt das Dreikönigssingen in der Bergstadt.

"Frieden! Im Libanon und weltweit"

Das Sternsingen findet in Deutschland seit 1959 rund um den Jahreswechsel statt. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“.

Die im Mittleren Osten gelegene Nation wurde als Beispiel-Land ausgewählt, weil hier Menschen zahlreicher unterschiedlicher Religionen und Konfessionen zusammenleben – in einem als brüchig geltenden Frieden. Eine anhaltende Wirtschafts- und Regierungskrise und der Krieg im Nachbarland Syrien, durch den etwa 1,2 Millionen in den Libanon geflohen sind, stellen die Nation aktuell vor weitere immense Herausforderungen.

Lüdenscheid, 06.01.2020