25. November: Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Lüdenscheid setzt sichtbare Zeichen gegen Gewalt

Renate Mengedodt informiert sich über das Hilfetelefon. Foto: Nora Dickmann

Am Montag, 25. November, ist Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. In Lüdenscheid weisen an diesem Tag gleich mehrere Aktionen auf diesen Tag hin. Auf Initiative des Clubs der Soroptimistinnen in Lüdenscheid wird der Pendelturm der Phänomenta in Orange beleuchtet, als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Am Lüdenscheider Rathaus wird die Fahne „Frei Leben – ohne Gewalt“ gehisst und um 17 Uhr wird in der Phänomenta die interaktive Ausstellung zur Prävention sexualisierter Gewalt „Echt krass – wo hört der Spaß auf“ der Frauenberatungsstelle MK eröffnet.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lüdenscheid freut sich über so viel Engagement der verschiedenen Akteure. Als Mitglied der Runden Tische gegen häusliche Gewalt im Märkischen Kreis ist die Gleichstellungsstelle außerdem Mitveranstalter der Veranstaltungsreihe „Jeder und Jede hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben“, die bereits seit einigen Wochen im gesamten Märkischen Kreis läuft.

Das bundesweite Hilfetelefon

Logo des Hilfetelefons

Die Runden Tische sind ein Netzwerk von Fachleuten Frauenberatungsstelle, Kinderschutzzentrum, Opferschutzbeauftragte der Polizei oder Jugendamt, kirchliche und caritative Beratungsstellen.

Wir wollen das „Schweigen brechen“ und neben den Beratungsstellen vor Ort, auf das Hilfetelefon aufmerksam machen.

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Die Telefon-Nr.   08000 116 016   ist rund um die Uhr erreichbar. Das Hilfetelefon www.hilfetelefon.de  ist sowohl für Betroffene, wie für unterstützende Personen und Fachkräfte interessant und erreichbar. Die Beratung erfolgt kostenlos und anonym in 17 Sprachen.

Lüdenscheid, 22.11.2019

Wie ist der Aktionstag entstanden?

Der Aktionstag "Keine Gewalt gegen Frauen" beruht auf einem Ereignis des 25. November 1960. Drei Frauen aus der Dominikanischen Republik wurden aufgrund ihres politischen Engagements gefoltert, vergewaltigt und ermordet. Der Tod dieser drei Schwestern ist beispielhaft für die sexuelle, politische und kulturelle Gewalt an Frauen. Lateinamerikanische Frauenrechtlerinnen haben 1981 diesen Internationalen Tag ausgerufen.

Ausstellung "Echt Krass! Wo hört der Spaß auf?"

Flyer "Jeder und Jede hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben"