Klimaschutz: NRW-Partner tagen in Lüdenscheid

Neugeborenenempfang
Hans-Jürgen Badziura (Fachdienstleiter Umwelt und Freiraum, 3. von rechts) und Klimaschutz-Manager Marcus Müller (rechts) empfingen die Teilnehmer des Arbeitstreffens im Lüdenscheider Rathaus. Foto: Stadt Lüdenscheid

Die Themen Studentenaustausch und Elektromobilität sollen künftig noch mehr im Fokus stehen als bisher: Darauf haben sich die sechs NRW-Kommunen verständigt, die sich an dem internationalen Klimaschutz-Projekt „Climate Smart Municipalities“ beteiligen. Gastgeber des ersten Arbeitstreffens in diesem Jahr war die Stadt Lüdenscheid.

Als „wesentlichen Bestandteil“ des Programms bezeichnete Marcus Müller, Klimaschutz-Manager der Stadt Lüdenscheid, den Studentenaustausch. Zukünftig sollen noch mehr junge Erwachsene, die an den Universitäten und Fachhochschulen der Teilnehmer-Kommunen studieren, die Gelegenheit haben, in die USA zu reisen. Der  Lüdenscheider Standort der Fachhochschule Südwestfalen soll hierbei Schritt für Schritt weiter eingebunden werden. Darüber hinaus wollen die Kommunen und Bildungseinrichtungen laut Müller künftig verstärkt an Projekten zum Thema E-Mobilität arbeiten.

Für die Stadt Lüdenscheid, die seit Oktober 2018 an dem Programm mitwirkt, ebenfalls wichtig: die Partnerschaft mit der US-amerikanischen Stadt „White Bear Lake“. Eine heimische Delegation wird der knapp 25.000 Einwohner zählenden US-Kommune im Juni zum zweiten Mal einen Besuch abstatten. „Wir werden über mögliche gemeinsame Klimaschutz-Projekte sprechen“, kündigte Müller an.

Umweltfreundliche Technologien

Der US-Bundesstaat Minnesota und das Land Nordrhein-Westfalen haben das Austauschprogramm „Climate Smart Municipalities“ 2016 gemeinsam ins Leben gerufen. Ziel ist die gemeinsame Realisierung und Weiterentwicklung umweltfreundlicher und energieeffizienter Technologien. Neben Lüdenscheid beteiligen sich die Städte Arnsberg, Iserlohn, Münster und Siegen sowie die Gemeinde Saerbeck als NRW-Kommunen an dem Projekt.

An dem Arbeitstreffen in Lüdenscheid hatten auch Vertreterinnen und Vertreter des NRW-Umweltministeriums, der Verbraucherzentrale und der Energie.Agentur.NRW sowie der Universität Siegen und der Fachhochschulen Münster und Südwestfalen teilgenommen.

Lüdenscheid, 11.03.2019