Ausstellung "Anpassung - Überleben - Widerstand" noch bis zum 18. Mai in der Städtischen Galerie

Paul Thesing, Das untergehende Hakenkreuz, 1931, Tusche (Privatbesitz)

"Anpassung – Überleben – Widerstand. Künstler im Nationalsozialismus" lautet der Titel der noch bis zum Sonntag, 18. Mai 2014, in der Städtischen Galerie Lüdenscheid präsentierten Ausstellung. Den Besucher erwarten Malerei, Grafik und Skulpturen einer Künstlergeneration, die sich unmittelbar mit den Bedrängnissen und Bedrohungen in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen musste.

Am kommenden Sonntag lädt die Städtische Galerie Lüdenscheid an der Sauerfelder Straße 14-20 um 15 Uhr zu einem letzten begleiteten Rundgang durch die Ausstellung ein. Wie Künstler während des Nationalsozialismus auf ideologische Beeinflussung, Kunstzensur, Überwachung bis hin zu Arbeits- und Ausstellungsverbot reagierten, ist Thema der etwa einstündigen Führung. Viele der Künstler gingen in die innere Emigration, einige passten sie sich an oder versuchten, so wenig wie möglich aufzufallen? Andere leisteten künstlerischen Widerstand, es entstanden so genannte "verbotene Bilder".

Die Schicksale der in dieser Ausstellung versammelten Künstler, die in Westfalen geboren wurden oder dort längere Zeit ihres Lebens verbrachten, zeigen die gesamte Bandbreite der damals möglichen Reaktionen.

Die Führung übernimmt die Leiterin der Städtischen Galerie, Dr. Susanne Conzen. Die Kosten für die Führung inklusive Eintritt betragen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Lüdenscheid, 16.05.2014