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LichtRouten Lüdenscheid

Internationales Forum für Lichtkunst und Lichtdesign

Jeden Abend - vom 27. September bis 6. Oktober 2013 - verwandelt sich die Innenstadt von Lüdenscheid, denn zum siebten Mal findet dann das Festival Lichtrouten statt. „Die Kunst der Projektion“ ist der aktuelle Titel, bei denen insgesamt 20 großformatige Installationen und Interventionen zu sehen sind. Erwartet werden wieder tausende Besucherinnen und Besucher, die zum Lichtwandeln nach Lüdenscheid pilgern. Unter der künstlerischen Leitung der Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll zeigen internationale Künstlerinnen und Künstleraus Europa, Lateinamerika und den USA, wie vielfältig Kunstlicht als künstlerisches Material ist. Der Ausstellungsparcours erstreckt sich in diesem Jahr von der Innenstadt bis in das neue Bahnhofsquartier der „Denkfabrik“.

                              
Von 1922 bis heute  – Die Kunst der Projektion

 

Von Künstlern wie László Moholy-Nagy und Nicolas Schöffer, die zu den Pionieren der künstlerischen Auseinandersetzung mit Kunstlicht gehören bis zu zeitgenössischen Positionen wie Amy Youngs oder Refik Anadol stammen die Arbeiten, die von kleinen Projektionsbildern einzelner Glühlampenüber Fotografie und Film bis zu digital animierten und reaktiven Architekturprojektionen reichen. Eines der Highlights wird dabei sicher die Installation von Detlef Hartung und Georg Trenz sein, die ein Mapping für das Allen-Haus in der Fußgängerzone entwickeln. Sie ist eine der ortsspezifischen Arbeiten, denn wie immer ist der größte Teil der Arbeiten ortspezifisch und nur in Lüdenscheid zu sehen. Außerdem sind eingeladen Jürgen Albrecht, Atsara aus Frankreich, Annica Cuppetelli aus den USA und Cristobal Mendoza aus Venezuela, Christoph Girardet, Joseph O. Holmes aus den USA, Dieter Kiessling, Vollrad Kutscher, Jakob Mattner, Klaus Obermaier aus Österreich, Otto Piene, Rainer Plum, Quayola aus Großbritannien, Diana Ramaekers aus den Niederlanden, Robert Sochacki aus Polen und Max Sudhues.

 

Aktuelle Infos zu den Lichtrouten, allen Installationen, der Arbeitsweise der Künstlerinnen und Künstler und dem vielseitigen Rahmenprogramm finden sich unter www.lichtrouten.de.

 

Fünf Mal in zehn Jahren "Stadt des Lichts"

Wechselnde thematische Schwerpunkte ermöglichen es Künstlern und Gästen, den Stadt(innen)raum aus immer anderen Perspektiven wahrzunehmen:

2002 gab es geschwärzte Baucontainer, die als Fremdkörper, die Wahrnehmungs- und Bewegungsroutinen störten.

2003 waren es Unorte und versteckte Orte, Leerstände in der Stadt, die aus der Wahrnehmung gestrichen worden waren, u.a. zwei verwaiste Privathäuser, das alte Stadtgefängnis und ein vergessener Bunker.

2004 sind es "LichtBiotope" gewesen, die das Erscheinungsbild Lüdenscheids vom 17.9. bis zum 3.10. verändert haben.

In 2006 haben die LichtRouten zwischen dem 22.9. und 1.10. eine "Architektur der Erinnerung" wach gerufen. 

2010 präsentierten die LichtRouten zwischen dem 24.9. und 3.10. "Wunderkammern" und referierten mit den Installationsorten auf die Zeit der Industrialisierung im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, dessen Architektur das Stadtgesicht Lüdenscheids entscheidend prägte.  

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