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Chronologie: Lüdenscheid auf dem Weg zur "Stadt des Lichts"

Memories of wind
Memories of wind

Seit dem Jahr 2000 werden verstärkte Anstrengungen zur Etablierung der Marke "Lüdenscheid - Stadt des Lichts" unternommen. Lüdenscheids Engagement für das Licht ist von einer überdurchschnittlichen Ernsthaftigkeit geprägt. Global Player aus Industrie und Forschung in den Themen Licht, Lichttechnik und Lichtkunst geben Gewähr für ein hohes Maß an Professionalität. Die Sensibilisierung für die Auseinandersetzung mit dem außerordentlichem Medium Licht erweist sich in Lüdenscheid als lohnenswerte Spur, die sich in Stadtplanung und Kunst, Bildung und Pädagogik, in Forschung und Industrie nachhaltig niederschlägt.

In Lüdenscheid werden verschiedene Facetten zu einer Polyphonie des Lichts zusammengeführt: Licht zum Sehen gewährleistet Sicherheit und Auffindbarkeit im öffentlichen Raum. Licht zum Hinsehen akzentuiert Häuser, Plätze, Wege und Funktionskontexte, die das Profil der Stadt ausmachen. Licht zum Ansehen sind Projekte, die sich mit dem Licht als Material und Phänomen auseinandersetzen. In den letzten Jahren stellt Lüdenscheid unter Beweis, dass herausragende Projekte realisiert werden können, wenn Sensibilität, Know-How und Ambition für das Thema Licht Hand in Hand gehen.

Die vielfältige Wahrnehmung, die Bedeutung für den Stadtraum und die Relevanz als identitätsstiftendes Moment korrespondiert in Lüdenscheid mit einem breiten Engagement von Wirtschaft, Handel und Stadt. Lüdenscheid setzt dabei auf neue Formen der Kooperation von Kunst- und Kulturschaffenden sowie von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Initiativen und Institutionen, Wirtschaft und Industrie sowie auf die besonderen Möglichkeiten der Provinz: gute Ideen und hohe Professionalität, kurze Wege und persönliches Engagement. 

Diese große Gemeinschaftsaufgabe wird in einer public-private-partnership engagiert wahrgenommen; die Stadt allein könnte das nicht leisten. Das Projekt steht für die Idee, die unmittelbaren und mittelbaren Bezüge zum Licht als Produkt, Material und Phänomen, die im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben Lüdenscheids in vielfacher Weise vorhanden sind, in einer Marke zusammen zu führen und die identitätsstiftende Kraft dieses Alleinstellungsmerkmales im Bewusstsein aller Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheider nachhaltig zu verankern und über die Stadtgrenzen hinaus zu verbreiten. Dabei wirken an der Umsetzung des Projektes nicht nur die klassischen Branchen wie die Licht- und Elektrotechnik, die Haus- und  Gebäudesystemtechnik , sondern zusätzlich auch die Kunststoffverarbeitung und im weiteren Sinne auch die  Zulieferbranche für die Automobilindustrie mit.

LichtQuartier LA LU NA
LichtQuartier LA LU NA

Chronologie

1999
Erste Gespräche und Ideenentwicklung; Pilotanstrahlungen (Kirchtürme)

2000
Kommunikation der Idee „Lüdenscheid – Stadt des Lichts“ Erarbeitung eines groben Lichtkonzeptes für die Lüdenscheider Innenstadt durch das Deutsche Institut für Angewandte Lichttechnik mit Sitz in Lüdenscheid (DIAL)

2001
Einrichtung einer Stabstelle für Licht und Stadtgestaltung bei der Stadt Lüdenscheid. Seitdem kontinuierliche Entwicklung und Realisierung lichtinszenierter Räume im Stadtraum.

2002
Erstmals „LichtRouten“ – internationales Festival für Lichtkunst und Lichtdesign im öffentlichen Raum (Preisträger von „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW) (unter anderem mit Danica Dakic, Nan Hoover, Daniel Hausig, Klaus Geldmacher, Kazuo Katase, Francesco Mariotti) Dauerhafte Projekte von Belzner Holmes (Graf-Engelbert-Platz), Dinnebier Knappschneider (Rosengarten)

2003
„Award of Merit“ der International Association of Lighting Designers (IALD) und der Licht-Architekturpreis für das Büro Belzner Holmes für die Lichtinszenierung des Hochregallagers von Erco in Lüdenscheid Dauerhafte Projekte von Belzner Holmes (Kulturhaus) und Stefan Hofmann (Tower of Temperature)

LichtRouten 2003: unter anderem mit Yvonne Goulbier, Nan Hoover, Mischa Kuball, Aurelia Mihai, Helmut Scheizer, Michel Verjux Erste bundesweite Auslobung des von „Lux.us“, dem Lichtkunstpreis der Stadtwerke Lüdenscheid. Preisträger: Tim Otto Roth, Stefan Sous, Joana Schulte

2004
Aufnahme Lüdenscheids in die Ligthing Urban community international (Luci) – dem weltweiten Zusammenschluss der Städte des Lichts

LichtRouten 2004: unter anderem mit Rochus Aust, Sanja Ivekovic, Magdalena Jetelová, Gudrun Kemsa, Klaus Obermaier, Roman Signer, Jan van Munster LichtRäume (ab 2004 die Bezeichnung für die dauerhaft lichtinszenierten Stadträume) von DIAL (Loher Wäldchen), Christian Breil (Parkpalette Turmstraße, Tunnel Sauerfeld mit Prof. H.-J. Kuhna), Lichtwerk, Schlotfeldt Licht und Christian Breil (Lichtteppich und Fassaden des Rathausplatz)

SpielPlatzStadt! Mehr (Licht-)Ideen für Lüdenscheid (Preisträger von Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“) LichtQuartier –Verbleib einer lichtkünstlerischen Arbeit für zwei Jahre an einem Ort im Stadtraum

2005
Internationale Workshops und Fachtagung „Licht im Parkraum“ Im Rahmen eines Workshops, der in Kooperation mit dem Europäischen Verband der Lichtdesigner (Elda+) durchgeführt wird, werden Lichtinszenierungen für Parkhäuser und Parkflächen entwickelt. Die Workshopleiter sind Emma Cogswell (London, GB), Erwin Döring (München, D), Akari-Lisa Ishii (Paris, F) und Thomas Mika (Zürich, CH). Am 22.9.2005 findet eine internationale Fachtagung zu dem Thema „Licht im Parkraum“ in Lüdenscheid statt, während der neben der Vorstellung der Workshopergebnisse durch die Designer in Fachvorträgen u.a. der Frage nachgegangen wird, welche Rolle Licht als Gestaltungselement spielt und wodurch Lichtqualität erreicht werden kann.

Lux.us, Preisträger: Gunda Förster und Florian Raithmayr

Renault Traffic Design Award 2005 - Anerkennung Sonderpreis Kommunen für "Licht in Parkräumen (Parkpalette Turmstraße) und auf Plätzen"

2006
LichtRouten 2006:
u. a. mit Danica Dakic, Ron Haselden, Mischa Kuball, Jakub Nepras, Xavier de Richemont, Gustavo Avilés, Erwin Döring LichtRäume: Rathausplatz, Büro Conceptlicht, Helmut Angerer

Projekt der Stadt Lüdenscheid und der Lichtkünstlerin Waltraut Cooper zur internationalen Kampagne der Gemeinschaft Sant' Egidio "Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe": Anstrahlung von Kirchtürmen in den Farben des Regenbogens.

2007
Lux.us
, Preisträger: Kerstin Ergenzinger und Tobias Kraft

Unterstützung eines Forschungsprojektes der Fachhochschule Dortmund zur Wahrnehmung von Stadträumen bei Nacht.

2008
Vorbereitung zur Erstellung eines gesamtstädtischen Lichtmasterplanes in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgemeinschaft (FH Dortmund, Dipl.-Ing. Köhler, Dr. Hochstadt, Prof. Walz, Prof. Guski, Büro start.design, Büro Post Welters)

2009 
LichtRaum: Beleuchtung des Sternplatzes nach einem Entwurf von start.design, die die Ursprungsideen der Landschaftsplaner WES + Partner in ein Lichkonzept umsetzten; Umsetzung eines Beleuchtungskonzeptes des neuen Bahnhofs nach einem Entwurf des DIALs; Beleuchtung des "kleinen" Sternplatzes 

2010 
Beginn der Arbeiten zur Erstellung eines gesamtstädtischen Masterplans; Einrichtung des LichtQuartiers "LA LU NA" der Künstler Yvonne und Klaus Goulbier an der Rathausbrücke; Realisierung der "Lichtfaltung" - einer Lichtstele im neugestalteten Bahnhofsquartiers nach einem Entwurf von LHVH Architekten.

LichtRouten 2010 zum Thema "Wunderkammern", u.a. mit Armsrock, Ghiju Diaz de Leon, Olga Kisseleva, Sylvain Reynald, Thorbjørn Lausten, Gebhard Sengmüller, Christian Breil, Arndreas Ermisch, Ali Heshmati, Lars Meeß-Olsohn und Philipp Sydow.

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