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Geschichtsmuseum der Stadt Lüdenscheid

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Wever - die Ausstellung

22.05.2016 - 09.10.2016

In den Lüdenscheider Nachrichten erschien am 31. Dezember 1960 anlässlich des 70. Geburtstages  von Heinz Wever (1890-1966) eine Würdigung. Im Untertitel wurde er als „Künder der Heimat“ bezeichnet, letztlich – ob gewollt oder nicht – auf das Format eines provinziellen Heimatkünstlers reduziert.

Wever war aber nach Aufnahme des Studiums an der Düsseldorfer Kunstakademie 1911 – dann zerrissen von zwei Weltkriegen – im Jahr 1960 bereits nahezu 50 Jahre als freischaffender Kunstmaler und Gebrauchsgrafiker mit der Spezialisierung auf Illustration, Propaganda und Porträt tätig gewesen. Ein Vierteljahrhundert hatte er am Rhein, in New York und Berlin gelebt und gearbeitet, nicht aber als Heimatkünstler in Herscheid. Diese Feststellung ist 50 Jahre nach seinem Tode 1966 mehr als Anlass genug, der Biografie und dem Gesamtwerk nachzuspüren.

Ausstellung und Begleitband präsentieren einen neuen, einen anderen Wever. Er war, wie sein Blick auf dem Ausstellungsplakat es nahe legt, ein genauer Beobachter von Menschen, Industrie und politischen Verhältnissen in Deutschland, Europa, Afrika, den USA und Südwestfalen im Wandel der Jahrzehnte. Es war der tiefgreifende Wandel der politischen Systeme in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der seinen Lebensweg prägen und wiederholt verändern sollte.

Weitere Informationen zur Ausstellung und deren Veranstaltungen erhalten Sie am Ende dieser Seite ...

  • Wechsel- und Sonderausstellungen zur Stadt- und Regionalgeschichte 
  • Lüdenscheider Produkte, u.a. Knöpfe, Abzeichen, Orden
  • Luftschifffahrt, Brandschutz, Eisenbahnzug
  • historische Landkarten
  • Wissenschaftliche Publikationen zum Bestand, zur Stadt- und Regionalgeschichte
  • Museumscafé

Ständig wechselnde Ausstellungen wie

sowie Veranstaltungen und gesellschaftliche Events haben die Museen der Stadt seit der Eröffnung 1988 zu einem historisch-kulturellen Zentrum in Südwestfalen werden lassen.

Spezialsammlungen vermitteln dem Besucher einen umfassenden Eindruck der kulturellen und industriellen Entwicklung der Stadt Lüdenscheid und deren Umland.

Herausragende Objekte zur Industrie- und Technikgeschichte sind ein restaurierter Eisenbahnzug, ein Dampfstromerzeuger, Luftschiffmodelle und Geräte des organisierten Brandschutzes.

Lüdenscheid galt im 19. Jahrhundert als Knopfstadt.

Eine eindrucksvolle Knopfsammlung informiert über die Geschichte des Modeknopfes von der Bronzezeit bis in die Gegenwart.

Eine bedeutende Sammlung historischer Landkarten, vornehmlich aus der Grafschaft Mark, befindet sich ebenfalls im Besitz des Museums.

Ständig wechselnde Ausstellungen zur Geschichte Preußens im südlichen Westfalen, zur Stadt- und Regionalgeschichte, zur Kulturgeschichte sowie zur Bildenden Kunst erhöhen die Attraktivität der Museen.

Das Museums-Café lädt zum Verweilen während des Besuches ein.
Der Eintritt in die Dauerausstellung ist frei. Führungen nach Vereinbarung; Tastführungen für sehbehinderte und blinde Menschen nach vorheriger rechtzeitiger Anfrage. 

So erreichen Sie uns:

Geschichtsmuseum
Sauerfelder Str. 14-20
58511 Lüdenscheid
Tel.: 0 23 51/17-14 96
Fax: 0 23 51/17-17 09
E-Mail: museen@luedenscheid.de

Öffnungszeiten:

Mittwoch - Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen

Öffnungszeiten Museumscafé:

Mittwoch - Freitag : 13.00 - 18.00 Uhr
Samstag und Sonntag : 12.00 - 18.00 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen

Schmiedemuseum Bremecker Hammer

  • Technisches Kulturdenkmal
  • Schmiedehandwerk (Handschmiede, Schwanzhammer und Fallhammer)
  • Schleiferei, Feilenhauerei
  • Dokumentation über die eisengeschichtliche Entwicklung im Raum Lüdenscheid
  • "Schmiedetage" mit Betrieb der technischen Anlagen, zweimal jährlich

Die Geschichte des Bremecker Hammers geht bis in das Jahr 1753 zurück. In dem gemeinsam von den Stahlwerken Plate, dem Förderverein Bremecker Hammer und der Stadt Lüdenscheid ausgebauten eisengeschichtlichen Museum wird das Schmiedehandwerk im wesentlichen in den Abt. Handschmiede, Schwanzhammer und Fallhammer dargestellt. Eine Schleiferei, eine Feilenhauerei sowie eine Dokumentation über die eisengeschichtliche Entwicklung im Raum Lüdenscheid runden das Programm ab.

Besuchenswert sind vor allen Dingen die Schmiedetage. Bei diesen Veranstaltungen sind alle technischen Anlagen in Betrieb. Die Schmiedetage werden zweimal jährlich veranstaltet; Termine auf Anfrage. Der Eintritt ist frei. Schulklassen sollten sich bitte vorher anmelden.

So erreichen Sie uns:

Schmiedemuseum Bremecker Hammer
Brüninghauser Str. 95
58513 Lüdenscheid
Tel.: 0 23 51/4 24 00

Das Schmiedemuseum Bremecker Hammer ist wegen notwendiger Sanierungsmaßnahmen bis auf Weiteres geschlossen.

Wir hoffen, Sie bald wieder begrüßen zu können.

Heinz Wever

Wever - die Ausstellung

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier ...

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