Zum 01.01.2016 wurde das Feuerschutzhilfegesetz durch das Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) abgelöst. In § 26 BHKG ist festgelegt, dass Gebäude, Betriebe und Einrichtungen, die in erhöhtem Maße brand- oder explosionsgefährdet sind oder in denen bei Ausbruch eines Brandes oder bei einer Explosion eine große Anzahl von Personen oder bedeutsame Sachwerte gefährdet werden können, im Hinblick auf die Belange des Brandschutzes zu überprüfen sind.

Die Brandverhütungsschau dient der Feststellung brandschutztechnischer Mängel und Gefahrenquellen sowie der Veranlassung von Maßnahmen, die der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorbeugen und bei einem Brand oder Unglücksfall die Rettung von Menschen und Tieren, den Schutz von Sachwerten sowie wirksame Löscharbeiten ermöglichen. Die Brandverhütungsschau ist beginnend mit der Nutzung oder Inbetriebnahme je nach Gefährdungsgrad in Zeitabständen von längstens sechs Jahren durchzuführen.

Zuständig für die Durchführung der Brandverhütungsschau ist die Feuerwehr Lüdenscheid, Abteilung Vorbeugender Brandschutz (Herr Switala). Lediglich bei Sonderbauten wird die Brandverhütungsschau durch die Brandschutzdienststelle des Fachdienstes Bauordnung (Herr Romczykowski) zeitgleich mit der Wiederkehrenden Prüfung (Herr Pohl) durchgeführt.

Der Mängelbericht zur Brandverhütungsschau ergeht durch die Verwaltungsabteilung der Bauaufsicht (Frau Epe oder Frau Moraru) bzw. bei Sonderbauten durch Herrn Pohl, dazu siehe Wiederkehrende Prüfung.

Zuständige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Theresa Epe

Corinna Moraru