Hier erhalten Sie Informationen über Leistungen im Rahmen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Antragsberechtigt auf Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sind Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben. Schon mit der Vollendung des 18. Lebensjahres sind Personen dann antragsberechtigt, wenn sie voll erwerbsgemindert im Sinne des § 43 Abs. 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch sind und es unwahrscheinlich ist, dass die volle Erwerbsminderung behoben werden kann.

Allerdings stehen Leistungen der Grundsicherung nur dann zu, wenn das Einkommen nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken und auch Vermögen nicht einzusetzen ist.

Wenn der Antragsberechtigte mit einem Ehegatten oder einem Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft zusammen lebt, so wird auch dessen Einkommen und Vermögen berücksichtigt.

Darüber hinaus kann die Unterhaltspflicht des getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten eine Rolle spielen. Die Unterhaltspflicht von Eltern und Kindern bleibt dagegen unberücksichtigt, es sei denn, dass im Einzelfall ein sehr hohes Einkommen vorhanden ist (mehr als 100.000 Euro jährlich).

Keinen Anspruch auf Grundsicherung haben Personen, die ihre Bedürftigkeit in den letzten 10 Jahren vor der Antragstellung vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt haben. Leistungsberechtigte nach § 1 Asylbewerberleistungsgesetz haben keinen Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Notwendige Unterlagen

Bei Ihrer ersten Vorsprache ist die Vorlage eines gültigen Personalausweises unerlässlich.

Welche Unterlagen darüber hinaus erforderlich sind, hängt von Ihrem speziellen Einzelfall ab. Diese nennt Ihnen Ihr Ansprechpartner bei der ersten Vorsprache.

Rechtsgrundlagen

  • §§ 41 ff. Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) - Viertes Kapitel

Zuständige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

(Buchstaben A - B und F)

Frau Kluge

(Buchstaben G - I und K)

Herr Braatz

(Buchstaben L - R)

Frau Dohle

(Buchstaben S - W)

Herr Hübner