Nachfolgend erhalten Sie Informationen zu Hilfen an Spätaussiedler sowie zu deren Unterbringung.

Darüber hinaus können Sie sich über die Ausstellung einer Spätaussiedlerbescheinigung informieren.

Folgende Hilfen werden für Spätaussiedler gewährt:

  • Persönliche Hilfen (u. a. pauschalierte Eingliederungshilfe für Personen aus der ehemaligen UdSSR als Ausgleich für erlittenen Gewahrsam)
  • Hilfen zur schulischen u. beruflichen Integration (Leistungen nach dem Garantiefonds)      

Eine weitere Aufgabe ist die Bearbeitung der Anträge auf Ausstellung einer Spätaussiedlerbescheinigung, die für alle Behörden und sonstige Dienststellen verbindlichen Charakter hat. 

Die Spätaussiedlerbescheinigung gemäß § 4 bzw. 7 Abs. 2 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) ist Voraussetzung für die Eingliederung in das berufliche, kulturelle und soziale Leben in der Bundesrepublik Deutschland. Die nach Lüdenscheid zugewiesenen Spätaussiedler sollten unmittelbar nach ihrer Unterbringung einen entsprechenden Antrag beim Fachdienst Sonstige soziale Dienste und Verwaltung stellen. Da es sich immer um Einzelfallentscheidungen handelt, wird Ihnen der Sachbearbeiter die Voraussetzungen zur Erlangung einer Bescheinigung gerne erläutern. 

Aufgrund von landesrechtlichen Bestimmungen sind die Gemeinden verpflichtet, die ihnen zugewiesenen Spätaussiedler aufzunehmen und unterzubringen. Bis zur endgültigen wohnungsmäßigen Versorgung erfolgt die Unterbringung in Lüdenscheid in Übergangsheimen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Notwendige Unterlagen

Welche Unterlagen erforderlich sind, hängt von Ihrem speziellen Einzelfall ab. Diese nennt Ihnen Ihr Ansprechpartner bei der ersten Vorsprache.

Rechtsgrundlagen

  • Bundesvertriebenengesetz, Landesaufnahmegesetz

Zuständige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Rolf Waßmuth