Hier erhalten Sie Informationen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit.

Schwarzarbeit leistet 

  1. jemand der arbeitet, und rechtswidrig keine Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen leistet, und jemand, der trotz Leistungen vom Arbeitsamt oder Sozialamt (auch nach Asylbewerberleistungsgesetz) arbeitet und die Arbeit diesen Stellen nicht gemeldet hat.
  2.  

  3. jemand, der ein stehendes Gewerbe selbständig ausübt und nicht angemeldet hat oder nicht über eine Reisegewerbekarte verfügt.
  4.  

  5. jemand, der ein stehendes Handwerk selbständig ohne Eintrag in die Handwerksrolle ausübt.
  6.  

Keine Schwarzarbeit ist es, wenn Arbeiten in Nachbarschafts- oder Selbsthilfe oder innerhalb der Familie oder eines Vereins durchgeführt werden.
Verstöße gegen diese Regelungen werden mit Geldbußen geahndet. Die Geldbuße kann bei einem Verstoß nach den Nummern 1 und 2 bis zu 300.000 Euro, bei einem Verstoß gegen Nr. 3  bis zu 100.000 Euro betragen.

 

Bestraft wird aber nicht nur derjenige, der die Schwarzarbeiten durchführt, sondern auch sein Auftraggeber. Darunter zählt neben den Punkten, die oben unter 1. bis 3. genannt sind, auch die Beschäftigung von Menschen, die sich illegal im Bundesgebiet aufhalten. Hier kann der Bußgeldbescheid ebenfalls bis zu einer Höhe von 100.000 Euro bzw. 300.000 Euro ausgestellt werden.