Der Bärenklau (Heracleum) gehört zu der Familie der Doldengewächse (Apiaceae).
Allgemein bekannt sind der "Riesen-Bärenklau" (Heracleum mantegazzianum), auch Herkulesstaude genannt, und sein kleinerer Bruder, der "Wiesen-Bärenklau" (Heracleum sphondylium L.).
Bärenklau
Die Blätter ähneln den Tatzen eines Bären, was in seinem deutschen Namen wieder zu finden ist. Das lateinische "Heracleum" bezieht sich auf den sagenhaften Heracles und damit auf den kräftigen Wuchs der Pflanze.
Anders als der "Riesen-Bärenklau", der unter Mithilfe des Menschen am Ende des 19. Jahrhunderts als imposante Zierpflanze als Attraktion für Botanische Gärten aus dem Kaukasus nach Europa kam, ist der "Wiesen-Bärenklau" bei uns heimisch.
Die weißen Blüten des Bärenklaus sind üppige Dolden; der Nektar liegt offen in der Blüte und ist daher für kurzrüsselige Insekten und Schmetterlinge gut erreichbar.
Aber VORSICHT!
Was für Insekten und Schmetterlinge ungefährlich ist, gilt nicht gleichermaßen auch für den Menschen.
Alle Teile der Pflanzen enthalten das Furanocumarine, dessen Gehalt beim "Riesen-Bärenklau" höher ist als bei seinem kleinen Bruder. Dort ist es zwar auch vorhanden, aber in deutlich geringerem Maß. Trotzdem sollte man mit beiden den Hautkontakt vermeiden. Der "Riesen-Bärenklau" wurde 2008 zur Giftpflanze des Jahres gewählt.
Siehe Gefahren!
Beschreibung und Biologie in Stichworten
Erwachsene und Kinder sollten allerdings beide Pflanzen und die vor ihnen ausgehende Gefahr kennen:
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