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JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region

Junge Menschen, die den Sprung von der Schule in das Berufsleben beim ersten Anlauf nicht schaffen, bleiben oftmals frustriert zurück und drohen verloren zu gehen. Sie brauchen individuelle Unterstützung, um sich weiterzuentwickeln und ihren Platz im Berufsleben und in der Gesellschaft zu finden.

Vor allem Jugendliche mit sozialen Benachteiligungen, individuellen Beeinträchtigungen und/oder integrationsspezifischen Problemen finden ohne besondere Hilfen keinen Zugang zu Ausbildung und Arbeit. Zielgruppe des Modellprogramms JUGEND STÄRKEN – aktiv in der Region sind junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind und von den regulären Leistungsbereichen – Schule/Berufsbildung und Arbeitsförderung (SGB II und SGB III) – nicht oder nicht mehr erreicht werden (§ 13 SGB VIII, Jugendsozialarbeit). Besonders im Focus stehen also die Jugendlichen, die noch zu häufig „durchs Raster“ fallen und an den Schnittstellen zwischen Schule und Beruf „verloren gehen“.

Die Initiative JUGEND STÄRKEN wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen. Die unterschiedlichen Programme der Initiative werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Gefördert von

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Europäischer Sozialfonds für Deutschland

Unter dem Dach der Gesamtinitiative JUGEND STÄRKEN werden mit den Programmen „Schulverweigerung – Die 2.Chance“, Kompetenzagenturen, Jugendmigrationsdienste und „STÄRKEN vor Ort“ an bundesweit mehr als 1.000 Standorten neue Wege erprobt, wie man die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen besser unterstützen kann.

Das Modellprogramm JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region stellt nun die Fortentwicklung der Initiative und ihrer Programme dar. Unter der Federführung der örtlichen Kommunen soll die Netzwerkarbeit der unterschiedlichen Partner im Handlungsfeld verbessert und ein möglichst lückenloses Fördersystem am Übergang von der Schule in die Ausbildung oder Arbeitswelt geschaffen werden.

Die Stadt Lüdenscheid hat sich im Sommer 2010 an einem Interessenbekundungsverfahren für das Programm beteiligt und wurde neben weiteren 35 Städten und Landkreisen als Modellregion ausgewählt. Die Stadt will damit für das Wirkungsfeld Lüdenscheid verstärkt ihre Koordinierungsaufgabe zwischen allen örtlichen Beteiligten und den Angeboten für die Jugendlichen wahrnehmen. Bisher wurden in Lüdenscheid von der Gesamtinitiative JUGEND STÄRKEN die Programme Jugendmigrationsdienst und „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ umgesetzt. Mit der konkreten Durchführung dieser Programme ist der Internationale Bund (IB) beauftragt.

Bei der Modellumsetzung werden neben der Netzwerkarbeit besonders der Ausbau von aufsuchenden Beratungsleistungen, die Optimierung des Übergangsmanagements zwischen allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen, die Vermeidung von Schulverweigerung an Berufsschulen und ein Lückenschluss des Fördersystems durch neue Zielgruppenmaßnahmen im Vordergrund stehen. Das Modellprogramm startete in Lüdenscheid am 01.11.2010 und endet am 31.12.2013.

Dieser Internetauftritt des Modellprogramms JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region bietet Informationen und Hinweise für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Eltern. Er ist aber auch als zentraler Wegweiser durch das komplexe Handlungsfeld für Berater/innen, Pädagogen/innen, Lehrer/innen und sonstige Fachleute gedacht.

Koordinierungsstelle Jugendsozialarbeit

Die Federführung der örtlichen Modellumsetzung „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ liegt bei der städtischen Koordinierungsstelle Jugendsozialarbeit. Aufgabe der Stelle ist es unter Stärkung der kommunalen Strukturen eine lückenlose Unterstützung für die Zielgruppen der Initiative zu schaffen.

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JUGEND STÄRKEN Jugendmigrationsdienst

Der Jugendmigrationsdienst (JMD) hat das Ziel eine Verbesserung der Integrationschancen (sprachliche, schulische, berufliche und soziale Integration) zu erreichen.

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JUGEND STÄRKEN Zweite Chance

Die Koordinierungsstelle des IB in Lüdenscheid bietet im Rahmen des ESF-Programms „Schulverweigerung die 2. Chance“ Unterstützungsangebote zur sozialen und schulischen Integration von Schülerinnen und Schülern an.

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Netzwerkarbeit

Das Modellprogramm zeichnet sich vor allem durch eine intensive und kontinuierliche Netzwerkarbeit unterschiedlichster Akteure im Handlungsfeld aus.

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Informationen zur Berufsorientierung

Es gibt für junge Menschen vielfältige Möglichkeiten und Informationen für die eigene berufliche Orientierung. Besonders im Internet gibt es viele gute Angebote.

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Beratung für Jugendliche und Eltern

Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern können für Lüdenscheid hier eine passgenaue Beratung bei Problemen im Übergang von Schule in den Beruf erhalten.

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Wegweiser durch das Fördersystem

Die Maßnahmen- und Förderlandschaft im Bereich des Übergangs von Schule in den Beruf ist auch in Lüdenscheid vielfältig und oftmals undurchsichtig. Eine Aufgabe des Modelprogramms ist es, für alle, die sich in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mit dem Thema beschäftigen, einen möglichst einfachen Überblick zu schaffen.

Im Rahmen eines elektronischen "Wegweisers" sind Maßnahmen in der Region kurz und übersichtlich vorgestellt, beschrieben und mit entsprechenden Verlinkungen versehen.

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Kontakt

Haben Sie Fragen zu JUGEND STÄRKEN? Haben Sie Anregungen? Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner.

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