Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lüdenscheid
Kommunale Gleichstellungsbeauftragte - Was tut die eigentlich?
Hauptanliegen ist es, innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung, regional wie überregional durch Anstöße, Anregungen und konkrete Maßnahmen traditionelle Rollenvorstellungen und Einstellungen abzubauen.
Ziel der Gleichstellungsbeauftragten ist es, dahinzuwirken, dass Interessen von Frauen und Männern in der Stadt Lüdenscheid angemessen berücksichtigt werden.
Gleichstellungsarbeit wird hier begriffen als Auftrag an alle Verantwortlichen, diskriminierenden Strukturen für Frauen durch geeignete Maßnahmen zu begegnen.
Dies sind Ihre Aufgaben im Einzelnen:
- Sie zeigt gesellschaftliche Benachteiligungen von Frauen auf und wirkt auf Veränderungen hin.
- Sie arbeitet innerhalb und außerhalb der Verwaltung, d. h. für die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung Lüdenscheid genauso, wie für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lüdenscheid.
- Sie entwickelt Konzepte und initiiert Projekte, die die Lebenssituation von Mädchen und Frauen in den Mittelpunkt rücken und die Chancengleichheit voranbringen.
- Sie vernetzt die Interessen von Frauen gemeinsam mit Organisationen, Verbänden, Vereinen, Institutionen oder Einzelnen und fungiert als Vermittlerin zur Stadtverwaltung Lüdenscheid.
- Sie nimmt Stellung zu frauenpolitischen Fragen, prüft Verwaltungs- und Ratsvorlagen auf ihre Auswirkungen für Frauen und bringt ebenso Änderungsvorschläge wie eigene Vorlagen ein.
- Sie berät Mädchen und Frauen und vermittelt Kontakte zu anderen spezialisierten Beratungsstellen und Ämtern.
- Sie schaltet sich ein, damit alle Personalentscheidungen in der Stadtverwaltung Lüdenscheid im Sinne des nordrhein-westfälischen Landesgleichstellungsgesetzes getroffen werden.
- Sie informiert bei Veranstaltungen und Publikationen und organisiert Fortbildungen, Seminare sowie Kulturangebote.
Weiterführende Infos:
Der Girls'Day Mädchen-Zukunftstag geht am 14.04.2011 bundesweit in die elfte Runde. Dann öffnen Betriebe, Werkstätten, Labore, Redaktionsräume, Behörden und Hochschulen wieder ihre Türen für Mädchen ab der 5. Klasse. Am Girls'Day können Mädchen die Chance nutzen, in unterschiedliche Arbeitsfelder hineinzuschnuppern. Auch die Gleichstellungsstelle Lüdenscheid beteiligt sich an dieser bundesweiten Aktion.
Weiterlesen »Vom 25. bis 27. Mai 2009 veranstaltete die Stadt Iserlohn - unter der Federführung der Gleichstellungsstelle und des Europabüros - eine Fachkonferenz für Frauen aus europäischen Ländern. Unter dem Motto "Frauen verändern EUROPA verändert Frauen" war die europäische Gleichstellungspolitik das zentrale Thema der Konferenz.
Weiterlesen »Alle Kommunen Nordrhein-Westfalens wurden durch das Landesgleichstellungsgesetz 20.11.1999 verpflichtet, einen Frauenförderplan zu erstellen.
Auch Lüdenscheid verabschiedete 2000 seinen ersten Frauenförderplan, der mittlerweile vom zweiten abgelöst wurde. Wir in Lüdenscheid sehen den Frauenförderplan nicht als lästige bürokratische Übung, sondern als eine Chance Geschlechtergerechtigkeit zu realisieren.
Über den folgenden Link können Sie den Frauenförderplan als PDF-Dokument einsehen.
Weiterlesen »Häusliche Gewalt ist strafbar. Dies wird besonders deutlich durch das Gewaltschutzgesetz, das am 01.01.2002 von der Bundesregierung in Kraft gesetzt wurde. Das Gesetz unterstützt die meist weiblichen Opfer von häuslicher Gewalt.
Weiterlesen »