Rat der Stadt Lüdenscheid beschließt Ausübung des Vorkaufsrechts

Unterstützung für Unternehmen Piepenstock

Wiesenstraße

Nachdem sich am 6. Dezember 2017 bereits der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt für die Ausübung des Vorkaufsrechts ausgesprochen hatte, haben auch der Hauptausschuss sowie der Rat der Stadt Lüdenscheid in ihren Sitzungen am 11. Dezember beschlossen, das Vorkaufsrecht für die für den Neubau der Feuer- und Rettungswache vorgesehenen Flächen an der Wiesenstraße auszuüben.

Hintergrund ist, dass der Schutz der Bevölkerung bei Brandgefahren sowie Unglücks- und Katastrophenfällen zu den elementaren Aufgaben der Daseinsvorsorge gehört. Dementsprechend ist die Stadt gesetzlich verpflichtet, eine entsprechend leistungsfähige Feuerwehr als gemeindliche Einrichtung zu unterhalten. Vergleichbare Pflichten ergeben sich für die Stadt Lüdenscheid auch als Träger rettungsdienstlicher Aufgaben und für die Notfallrettung sowie den Krankentransport. In kürzester Zeit muss im Falle eines Einsatzes das gesamte Stadtgebiet erreicht werden können. Diese Anforderungen erfüllt das Grundstück an der Wiesenstraße außerordentlich gut.

Dabei machte die Politik die besondere Bedeutung des Lüdenscheider Traditionsunternehmens Piepenstock deutlich und nimmt die Sorge von Dr. Piepenstock über dessen Zukunft und die der damit verbundenen Arbeitsplätze sehr ernst. Die Entscheidung des Rates richtet sich nicht gegen das Autohaus Piepenstock, sondern ist ein Votum für den besten Standort für die Lüdenscheider Feuerwehr. Daher haben die politischen Gremien im Weiteren auch beschlossen, dass die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch zukünftig alles unternehmen wird, um die Firma Piepenstock bei der weiteren Entwicklung vor Ort  zu unterstützen.


Lüdenscheid, 12.12.2017

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