Symbolischer Spatenstich für Neubau des ÖPNV-Verknüpfungspunktes am Bahnhof Lüdenscheid-Brügge

Wichtiges Infrastrukturprojekt mit maßgeblicher Förderung durch den NWL

In Anwesenheit von Mitgliedern des Bau- und Verkehrsausschusses, sowie des Planungs- und Umweltausschusses und der bauausführenden Firma fand am Montag der symbolische Spatenstich für den Neubau des Umsteigeknotens am Bahnhof Brügge statt.

Bürgermeister Dieter Dzewas betonte: „Der Ausbau in Brügge ist wichtig für eine attraktive Anbindung der Bahn an das städtische Verkehrsnetz. Das umfangreiche Bauvorhaben entspricht den zunehmenden Mobilitätsanforderungen, gerade auch im Hinblick auf Pendler“.

"Ich freue mich, dass wir mit einem Zuschuss von rund 1,5 Mio. € die Attraktivität des Nahverkehrs am Bahnhof Brügge erheblich steigern können!" kommentiert Thomas Gemke als stellvertretender Vorsteher des Nahverkehrsverbundes Westfalen-Lippe die Förderung.

Der Neubau des ÖPNV-Verknüpfungspunktes ist Teil eines Gesamtkonzeptes zur Umgestaltung und Erneuerung des Bahnhofes Brügge und seines Umfeldes. Die Fördermaßnahme umfasst die Errichtung einer Park & Ride- sowie Bike & Ride-Anlage und die Umgestaltung des Busbahnhofes, dessen Wartefläche eine besondere Bedeutung als regionaler Verkehrsknoten für den ÖPNV und Verknüpfung zur Schiene aufweist.

Der Busbahnhof Brügge wird derzeit von sechs Buslinien angefahren. Die heutige Haltestellenanlage entspricht nicht mehr den Erfordernissen einer modernen Umsteigeanlage und ist zudem nicht barrierefrei. Der neue Busbahnhof sieht einen ebenerdigen Umsteigeplatz für vier Busse vor (zwei Standard- und zwei Gelenkbuspositionen). Die Haltestellen können parallel zu den Gleisen verlaufend angefahren werden, wodurch die Umsteigewege verkürzt werden. Die Wartefläche des Busbahnhofes ermöglicht für die starken Umsteigebeziehungen ein gefahrloses und bequemes Umsteigen mit geringen Wege- und Zeitaufwand. Zudem ist sie barrierefrei mit dem neuen Bahnsteig in Brügge verbunden. Im Einfahrtsbereich der Busbahnhofsanlage sind zwei Busbereitstellungs- bzw. Warteplätze vorgesehen. Zur Ausstattung gehören als Wetterschutz vier große Buswartehallen, eine dynamische Fahrgastinformationsanzeige und eine WC-Anlage.

Die P+R-Anlage sieht 84 Stellplätze vor, davon vier Kurzzeitparkplätze (Kiss + Ride) und zwei Behindertenstellplätze. Eine Abstellmöglichkeit für 16 Fahrräder ist ebenfalls geplant.

Insgesamt erstrecken sich die Busbahnhofsanlage und die P/B+R-Anlage auf einer Fläche von ca. 4.550 m², mit einer Länge von ca. 130 m und einer Breite von ca. 35 m.

„Ich danke dem NWL für die Förderung. Es ist gut, dass nun die Planungen unter der Bauleitung unseres städtischen Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebes – STL - bis zum Dezember dieses Jahres in die Tat umgesetzt werden“, kommentiert Bürgermeister Dieter Dzewas den Anlass für den  symbolischen Spatenstich.

Lüdenscheid, 08.08.2017