Städtische Liegenschaften mit positiver Klimaschutzbilanz

Weitere Verbesserungen in Aussicht

ZGW Heizung Zeppelin-Gymnasium

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Gesamtbilanz für den Energieverbrauch von Liegenschaften der Stadt Lüdenscheid konstant verbessert. Das ergibt eine Analyse der Daten der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) durch Klimaschutzmanagerin Sara Kunkel. „Wir sind sehr froh, dass wir trotz knapper Haushaltsmittel diese Einsparungen erreichen konnten“, so Frank Kuschmirtz, Leiter der ZGW.

Die Analyse der Energieverbrauchswerte bestätigt nicht nur einen positiven Trend im absoluten Energieverbrauch, sondern auch beim Verbrauch der zunehmend genutzten erneuerbaren Energieträger wie Pellets, Fernwärme und Ökostrom. So konnte seit 2011 eine Reduzierung der CO2-Emissionen von 5.973 Tonnen auf 4.106 Tonnen erreicht werden. Das entspricht einer Einsparung von mehr als 31 Prozent für die Klimaschutzbilanz der städtischen Liegenschaften.

Der reduzierte Energieverbrauch ergibt sich aus zahlreichen Maßnahmen, die oftmals kaum sichtbar für die Öffentlichkeit in den Heizungskellern der Gebäude vorgenommen werden. In den vergangenen zehn Jahren konnten so rund fünfzehn Heizungsanlagen auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Darunter sind bekannte Gebäude wie die Museen der Stadt, das Stadtarchiv, die Otfried-Preußler-Schule, die Grundschulen Kalve und Lösenbach, die Knapper Schule, die Turnhalle des Zeppelin Gymnasiums, verschiedene Umkleidegebäude sowie das Rathaus.

Trotz dieser positiven Entwicklung ist das Potential für weitere Sanierungen zur Optimierung des Energieverbrauchs nach wie vor groß. So ist es ein wesentliches Ziel der Saniervorhaben der ZGW, Heizungsanlagen zu modernisieren sowie Gebäudehüllen zu erneuern. Im Rahmen der Umsetzung von Förderprogrammen werden auch in den kommenden Jahren energetische Maßnahmen in nennenswertem Umfang das Energiesparpotential der Gebäudehüllen nachhaltig erhöhen.   


Lüdenscheid, 27.01.2017