Das Team des Stadtumbaubüros
Lüdenscheid attraktiv (mit)gestalten
Die Projektgruppe "Denkfabrik" hat gestern im Rathaus die Mitarbeiter des Städtumbaubüros Karsten Hoeing und Erik Plöger vorgestellt. Jeden Mittwoch von 10:00-13:00 Uhr und freitags von 11:00-16:00 Uhr werden die Raumplaner der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW (steg GmbH) im Vor-Ort-Büro Ansprechpartner im Quartier bei Fragen rund um die Denkfabrik sein.
Für vorerst dreieinhalb Jahre werden Karsten Hoeing und Erik Plöger die Stadtverwaltung bei der Umsetzung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes unterstützen. Der Fokus liegt hierbei ganz klar bei den beteiligten Akteuren. „Wir möchten die Gewerbetreibenden sowie die Bürgerinnen und Bürger mobilisieren und sie für das Projekt Denkfabrik begeistern", erklärt Hoeing. Dazu wollen die beiden die Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheider im Stadtentwicklungskonzept einbinden. „Um die Bürger in dem Prozess mitzunehmen, werden wir Informationsveranstaltungen organisieren, sowie Plakate und Flyer verwenden", so Hoeing.
Ladenlokal dringend gesucht
„Mit dem Städteumbaubüro", so die Regionale Beauftragte Giuseppina Giordano, „setzen wir eine neue Kommunikationsform um und binden diese direkt im Quartier ein. Anstatt jedes Mal ins Rathaus zu kommen, können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort, im Qartier kompetent informieren." Deshalb wird derzeit nach einem Ladenlokal vornehmlich in der Knapperstrasse gesucht. Dies erweist sich momentan als schwierig, denn „das Lokal muss behindertengerecht, also ohne Stufen und im finanziellen Rahmen sein", so der Fachbereichsleiter Planen und Bauen Martin Bärwolf.
Aktuell wird die Richtlinie für das Haus- und Wohnflächenprogramm erstellt, wonach die Eigentümer bei Erneuerungen der Fassaden, Hof- und Gartenflächen finanzielle Zuschüsse erhalten sollen. „Dabei handelt es sich um eine Maßnahme, von der Privatleute profitieren", so Giuseppina Giordano, „zumal es sich nicht um ein Darlehen handelt, sondern um einen echten Zuschuss zur eigenen Investition". Der Zuschuss muss beantragt werden und Kriterien erfüllen, die dazu beitragen, die Lebens-, Arbeits- und Wohnqualität im Quartier der „Denkfabrik" zu stärken und somit das Stadtbild zu verbessern. Bei der Antragsstellung dieser Zuschüsse werden die steg GmbH Mitarbeiter den Interessenten beratend zur Seite stehen.
„Wir leisten in gewisser Weise Hilfe zur Selbsthilfe, aber die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers müssen die Chance nutzen", appelliert Martin Bärwolf. Insgesamt erhoffen sich alle Beteiligten eine intensive Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern zu Gunsten der Stadt und für eine bessere Lebensqualität in Lüdenscheid.
Eine weitere Ansprechperson für interessierte Bürgerinnen und Bürger bis zum Errichten des Stadtumbaubüros ist Verena Reuter. Solange kein Lokal für das Stadtumbaubüro bezogen wird, können sich Interessierte unter der Rufnummer 02351 17 26 81 informieren oder auch mögliche Räumlichkeiten für das Stadtumbaubüro vorschlagen.
Lüdenscheid, 10.05.2012