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Bus als mobiles Lichtquartier

Seit heute rollt die Stadt des Lichts durch den südlichen Teil des Märkischen Kreises. Der Gelenkbus, der mit LichtRouten-Motiven und Dauerinstallationen der Stadt des Lichts gestaltet ist, wurde heute von MVG-Geschäftsführer Gerhard Schmier, Bürgermeister Dieter Dzewas, Stadtpressesprecher Wolfgang Löhn sowie den beiden LSM-Geschäftsführern Pina Giordano und Jörg Marré der Öffentlichkeit vorgestellt. "Im weiteren Sinn kann man den Bus als mobiles Lichtquartier sehen", erklärte Dzewas in Anspielung auf die aktuelle Lichtinstallation "Des Fischers fette Beute" in der oberen Wilhelmstraße. "Die attraktive 'Platzhalterfunktion' zwischen den LichtRouten machte die Idee des Lichtbusses für uns sehr interessant', erklärt Pina Giordano das Engagement der Stadtmarketinggesellschaft.

Die stammt von Stadtpressesprecher Wolfgang Löhn, der im vergangenen Jahr zusammen mit der Firma Siku ein limitiertes Sondermodell eines Lichtbusses aufgelegt hatte. Mit dem Gedanken "aus klein mach groß" traf er bei Gerhard Schmier auf offene Ohren. Ebenso fand er in  Heike Müller von der Projektstelle für Stadt- und Lichtgestaltung eine weitere Unterstützerin, die darin eine gute Möglichkeit sieht, die Marke "Stadt des Lichts" weiter zu verbreiten. Die Gestaltung übernahm Rolf Rutzen von der städtischen Öffentlichkeitsarbeit in enger Abstimmung mit allen Beteiligten. Nun können sich die MVG-Fahrgäste das besondere Gefühl geben sozusagen als Teil einer rollenden Lichtinstallation zu fahren.

Wer es lieber weiterhin "klein" haben möchte, kann den ursprünglichen Modell-Lichtbus zum Preis von 30 Euro im Bürgeramt kaufen. Einige Restexemplare der limitierten Auflage sind noch erhältlich.

Lüdenscheid, 22.12.2011

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