Mit Behinderungen rechnen
Ab Donnerstag, 4. Februar, werden alle städtischen Schulen, die städtischen Kindertagesstätten und Jugendtreffs ihren Betrieb wieder aufnehmen. Diese Entscheidung wurde auf der Basis der aktuellen Wetterlage und der Wetterprognosen, die derzeit keine weiteren ergiebigen Schneefälle voraussagen, getroffen. Der STL wird den Tag und die Nacht mit Unterstützung durch die Feuerwehr und das Ordnungsamt durcharbeiten und geht davon aus, dass die Befahrbarkeit der Rettungszufahrten zu den Einrichtungen bis morgenfrüh gewährleistet werden kann. Auf der abzuarbeitenden Prioritätenliste weit oben stehen auch die Krankenhäuser und die Seniorenheime.
Angesichts der nach wie vor großen Schneemengen können die Strecken und Grundstücke nicht komplett schneefrei geräumt werden, vielmehr ist mit beträchtlichen Behinderungen auf dem jeweiligen Gelände zu rechnen, die nicht vermieden werden können. Die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder zur Kita bringen, werden dringend gebeten, sich entsprechend umsichtig zu verhalten und die Kinder das letzte Stück des Weges ggf. zu Fuß gehen zu lassen oder zu bringen. Die MVG hat der Stadt mitgeteilt, dass sie den Schülertransport grundsätzlich sicherstellen kann; dies gilt insbesondere für die Hauptstrecken. Bei den Nebenstrecken ist ggf. mit Schwierigkeiten zu rechnen. In diesen Bereichen wird es den Eltern anheim gestellt, ihre Kinder zu Schule zu schicken oder zuhause zu halten.
Während in den genannten Einrichtungen der Betrieb wieder anläuft, bleiben sämtliche Turn- und Sporthallen aus Sicherheitsgründen vorsorglich bis einschließlich Sonntag, 7. Februar, gesperrt. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt dann aktuellen Schneebelastungen für die Dächer wird dann entschieden, ob die Hallen wieder zu Benutzung freigegeben werden können.
Aufgrund eingehender Anfragen weist die Feuerwehr darauf hin, dass sie keine Dächer von Schneelasten befreit. Entsprechende Aufträge müssten die Hauseigentümer an Privatunternehmen vergeben.
Lüdenscheid, 03.02.2010



