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Tageseltern informieren sich zum Schutz der Kinder

35 Teilnehmer beim Seminar zum Thema Kindeswohlgefährdung und Kinderschutz / Fachberater klären Anwesende über Risiken auf und bieten Platz für Diskussionen

Zum Thema Kindeswohlgefährdung und Kinderschutz fand am vergangenen Samstag in den Seminarräumen der Stadtverwaltung ein Tagesseminar für Kindertagespflegepersonen statt. Insgesamt folgten 35 Lüdenscheider Tagesmütter und Tagesväter der Einladung der beiden Fachberater für Kindertagespflege in Lüdenscheid, Angéle Espermann-Jansen vom Verein der Tages- und Pflegeeltern e.V., kurz TuPF, und Roland Buhl-Lenssen vom Lüdenscheider Jugendamt.

Ansgar Röhrbein, Diplom-Pädagoge und Mitarbeiter des Märkischen Kinderschutzzentrums im Klinikum Lüdenscheid, referierte über die unterschiedlichen Formen der Kindeswohlgefährdung. Er machte den Anwesenden deutlich, dass ein hohes Maß an Sensibilität und Fachlichkeit erforderlich sei, Auffälligkeiten richtig einzuschätzen, um Rückschlüsse auf Kindeswohlgefährdung ziehen zu können. Es sei für die Tageseltern deshalb von besonderer Wichtigkeit, sich fachlichen Rat bei der Einschätzung von Gefährdungsmerkmalen, zum Beispiel beim Märkischen Kinderschutzzentrum, einzuholen.

Während des Seminars bot sich dem Tagespflegepersonal ebenfalls die Gelegenheit in Kleingruppen über das Thema zu diskutieren und sich gegenseitig auszutauschen.

Lüdenscheid, 02.12.2008

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